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„Immer, wenn ich auf einer meiner zahllosen Dienstreisen unterwegs war, und ich lange im Zug oder im Auto saß, zogen die unterschiedlichsten Landschaften an mir vorbei. Oft habe ich mich dabei gefragt, wie sie eigentlich entstanden sind. Irgendwann wurde mir klar: Antworten darauf findet man in den Geowissenschaften.“
Eric Scharfenberg

Mehr als nur Stadt, Land, Fluss

Der große Vorteil, wenn Ihr Geowissenschaften studiert: Man kommt viel raus. Denn es gibt sehr viele Exkursionen, zum Beispiel in Bodenkunde, wo man im Gelände Wasser- oder Gesteinsproben sammelt. Einige finden sogar im Ausland statt, wer Geld hat, kann so ziemlich interessante Gegenden kennenlernen. Aber auch, wer nur über ein begrenztes Budget verfügt, wird fündig, denn es gibt auch Exkursionen in die Region.

Geografie und Geologie sind etwas zum Anfassen, so dass man nicht nur über seinen Büchern sitzen muss. Das gefällt mir sehr gut. Und, wenn man doch etwas Theoretisches lernen muss, dann ist es oft unheimlich logisch, so dass man es sich gut einprägen kann.

Mir persönlich gefällt besonders, dass die Geowissenschaften viele Fragen zur Natur und Entstehung der Welt beantworten. Wie entsteht Wind? Warum ändert sich das Klima? Oder wie sind die Gebirge entstanden? - All das sind Aspekte, die wir im Studium behandeln. Und ich mag den Gedanken, dieses Wissen später an Schüler zu vermitteln. Neulich hatte ich meine erste schulpraktische Übung. Da habe ich in einer achten Klasse das Thema „Metropolisierung in Lateinamerika“ behandelt. Und ich war sehr angetan davon, wie gut die Schüler mitgegangen sind.

Ach ja, und ein weiterer schöner Nebenaspekt soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Das Institut für Geowissenschaften verfügt über einen tollen Gesteinsgarten. Da hat man einerseits einen fachlichen Hintergrund, andererseits kann man dort gemütlich sitzen, wenn man mal zwischendurch eine Stunde Pause hat.

Nicht vorenthalten möchte ich Euch auch die Info, dass die Dozenten sehr zugänglich sind und die Kommunikation mit ihnen echt unkompliziert ist. Zu guter Letzt noch ein Tipp in eigener Sache: Wer Geowissenschaften studieren möchte, sollte einigermaßen mit Englisch klarkommen. Es gibt immer mal wieder englischsprachige Literatur zu wälzen, außerdem hält ein Professor seine Vorlesung generell auf Englisch, weil er kein deutscher Muttersprachler ist. Darauf muss man sich einstellen, denn Fachliteratur in einer Fremdsprache zu lesen,  das ist nicht ohne.

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