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„Lehramt ist die perfekte Wahl, um mehrere Fächer, sowie das Theoretische und das Soziale miteinander zu verbinden.“
Christoph Aumann

Meine Studienwoche

Mir persönlich gefällt die Vorstellung, Schülern fachliche Inhalte so zu vermitteln, dass sie es verstehen und vielleicht sogar noch Freude daran haben können. Bei meiner Fächerkombination - Mathematik und Physik - ist das eine zusätzliche Herausforderung. Mir ist klar, dass 80 Prozent der Schüler diese beiden Fächer nicht mögen. Zu Unrecht, wie ich finde. Deshalb würde ich gern dabei helfen, das Image meiner Fächer zu verbessern.

Im Studium selbst fällt mir nicht alles zu, wer Mathe auf Lehramt studiert, braucht vor allem eine hohe Frustrationstoleranz. Es kann passieren, dass man stundenlang über einer Aufgabenstellung brütet, und trotzdem keine Lösung findet. Wenn es dann doch klappt, ist das ein Hochgefühl. In Physik ist das nicht viel anders.

Im Leben wie im Studium gilt für mich: Ich brauche einen Plan. Ich bin gut strukturiert und scheue keine Lehrveranstaltungen, bloß, weil sie schon morgens um acht Uhr beginnen. Diese feste Struktur kommt mir bei meinen Fächern absolut entgegen. So schaffe ich viel und es bleibt mir trotzdem noch Freizeit.

Vor Studienbeginn habe ich mich oft gefragt, ob ich das inhaltliche Nebeneinander zweier Fächer logistisch überhaupt stemmen kann. Grundsätzlich fühle ich mich zwar der Mathematik näher als der Physik, aber es läuft beides ziemlich gut parallel. Gerade zu Beginn des Studiums, also in den ersten Semestern, sind die Veranstaltungen so aufgebaut, dass zeitlich alles passt und sich nichts überlagert. Einen Vorteil sehe ich auch darin, dass meine Fächer inhaltlich gut zueinander passen.

Und die Institute machen einem den Einstieg ins Studium und auch ins Fach recht bequem. In Mathe-Institut haben wir den Mathetreff, einen Raum, der täglich geöffnet ist, und in dem man die Vorlesungen gemeinsam mit anderen Leuten nacharbeiten kann. Dort habe ich auch viele persönliche Kontakte geknüpft. Außerdem gibt es bereits vor dem offiziellen Semesterbeginn einen Einführungskurs, den ich allen Neulingen sehr ans Herz legen würde.

Einen kleinen Nebeneffekt des Lehramtsstudiums möchte ich Euch nicht vorenthalten: Ihr werdet die Stadt kennenlernen. Denn egal, welche Fächerkombination ihr auch wählt, die Veranstaltungen im Bereich Pädagogik finden nicht dort statt, wo die Fach-Institute konzentriert sind.

Damit Ihr einen konkreten Eindruck von Inhalt und zeitlichem Umfang bekommt, könnt Ihr an dieser Stelle einen Blick auf meinen Wochenplan aus dem vergangenen Semester werfen:

Montag:

08.15-09.45  Geschichte der Mathematik (Vorlesung am VSP)
10.15-11.45 Gruppentheorie (Vorlesung und kleine Übung am VSP)
12.15-13.45 Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik (Vorlesung am VSP)

Der Montag ist mein „Vorlesungstag“. Drei Vorlesungen hintereinander können ganz schön anstrengend sein, daher ist es gut, dass ich am Nachmittag entspannen kann! Die Vorlesung „Gruppentheorie“ ist dabei mein Vertiefungsmodul in meinem ersten Lehramtsfach Mathematik.

Dienstag:

08.15-09.45 Theoretische Physik (Vorlesung am VDP)
10.15-11.00 Theoretische Physik (Übung am VDP)
10.15-11.45 Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik (Vorlesung am VSP)
12.15-13.45 Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik (Übung am VSP)
16.15-17.45 Mathematikdidaktik 1, Teil B (Seminar am VSP)

Mein Dienstag ist sehr voll. Dabei muss ich durch die Doppelung der Veranstaltungen um 10 Uhr Prioritäten setzen. Das bedeutet: Unter Umständen früher von der Übung gehen oder später zur Vorlesung kommen. Die meisten Dozenten sind bei so etwas ganz entspannt, manche jedoch nicht! In dem Freiblock von 14-16 Uhr kann man wunderbar den Kopf frei bekommen, oder aber auch lernen oder Übungsserien bearbeiten. Immerhin muss ich am Dienstag nicht den Campus wechseln.

Mittwoch:

08.15-09.45 Geometrie (Vorlesung am VSP)
10.15-11.45 Mathematikdidaktik „Neue Medien“ (Seminar am VSP, 14-tätig)

Mittwoch ist ein ganz entspannter Tag für mich. Der Nachmittag bietet viel Zeit für alle möglichen Freizeitbeschäftigungen.

Donnerstag:

08.15-09.45 Geometrie (Übung am VSP)
10.15-11.45 Geometrie (Vorlesung am VSP)
13.15-17.00 Grundpraktikum (physikalische Experimente am VDP)

Ganz schön viel Geometrie am Donnerstag! Die Übung hilft aber enorm dabei, den Stoff zu verstehen und liefert Beispielaufgaben für die Klausur. Beim Grundpraktikum (zu etwas untypischer Zeit) werden Woche für Woche (manchmal mehr, manchmal weniger) interessante Experimente durchgeführt. Die Zeit geht aber meistens sehr schnell vorbei und es macht oft auch viel Spaß!

Freitag:

12.00-12.45 Geschichte der Mathematik (Übung am VSP)

Auch die Dozenten haben wohl freitags gerne ein etwas kürzeres Programm… es sei uns allen mal gegönnt!

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