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„Gesagt, getan, für's Leben gelernt“

Annemarie Reichenbach

Ges(ch)ehen in Halle - Nachts im Museum

Durch meinen Freiwilligendienst in einem Leipziger Museum und verschiedenen Jobs war für mich die 'Museumsnacht' meist nur ein weiterer Arbeitstag mit besonderen Arbeitszeiten und Besucheransturm. Und obwohl es mich auch dieses Jahr zugegeben wieder in den Fingern gejuckt hat, habe ich sie doch als Besucherin mit meinen Freundinnen erlebt und Halle nochmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt...

Bildausschnitt aus meinem Fotoalbum mit eingeklebtem Ticket und Fotos der Museumsnacht

Ein Abend zum Erinnern - die Museumsnacht in meinem Fotoalbum

Bei strömenden Regen stand ich am 11. Mai in einer Menschenschlange vor dem Landesmuseum - Halles bekanntestem Museum, das mit seiner Gestaltung dann doch immer wieder jeden überrascht, mit dem ich es besuche. Ob es nur das Wetter war, das an diesem Samstagabend so viele Besucher in 29 Museen lockte, weiß ich nicht. Aber selbst wenn sie nur als Ausweichmöglichkeit zu einem Picknick gekommen waren, wurde ihnen allerhand geboten. Meine Freundinnen und ich hatten uns für die klassischen Museen entschieden: Landesmuseum mit Himmelsscheibe; Händelhaus mit einer musikalischen Führung und Poetry Slam (etwas Studentenstadt-Twist darf nicht fehlen), Beatles-Museum, Moritzburghof und schließlich Franckesche Stiftung mit Blick über Halle und zum Ausklang etwas Elektro-Swing. Wenn ich das alles so aufliste, wird mir einmal mehr bewusst, wie viel wir in der kurzen Zeit an hallensischem und weltweiten Kulturgut bestaunen durften - sicher auch ein Vorteil der kurzen Wege der Stadt, die ich auch im Alltag so schätze. Mein Highlight war definitiv das Beatles-Museum, in das ich noch einige meiner Freunde danach schleifen will. Auch die Franckeschen Stiftungen und die Liebe, die von den Mitarbeitern und Studenten in die Ausgestaltung des Events gesteckt wurde, haben mich begeistert. Unter den Museumsbesuchern waren an dem Abend Alt und Jung, oft waren auch Geschichte mit Kunst, Musik, Poesie und Technik eng verwoben, sodass jeder über etwas staunen konnte.
 

Der Abend der Museumsnacht ist natürlich immer etwas besonderes, mit besonderen Konzerten oder Führungen, aber ich lege euch auch so dringend ans Herz, die Studentenvergünstigungen so lang zu nutzen, wie ihr könnt. Meine Meinung ist, man sollte in der Stadt, in der man studiert, auch wirklich leben und etwas mitbekommen vom lokalen Kultur- und Freizeitangebot. Vielleicht versöhnt euch das ja auch mit der Stadt, die ihr in eurer Studienlaufbahn sicher das eine oder andere Mal mit Erinnerungen an verhauene Prüfungen oder Lernstress verbindet.

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