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Ich studiere Jura und bin eigentlich durch Zufall in Halle gelandet. Ursprünglich komme ich aus Braunschweig, wo auch mein Abitur gemacht habe. Danach habe ich erst mal alles mögliche ausprobiert: Vier Monate war ich in Spanien, dann habe ich im heimischen Staatstheater gearbeitet und schließlich ein Praktikum bei einem Rechtsanwalt absolviert. Der Anwalt hatte viel in Halle zu tun, so habe ich die Stadt kennengelernt und mich für das Studium hier entschieden. Und es keine Sekunde lang bereut.
In Halle findet man schnell ein WG-Zimmer
Der Empfang und die Betreuung waren von Anfang außergewöhnlich gut. Über die Wohnungsgesellschaft Bauverein Halle & Leuna habe ich sofort ein Zimmer in einer WG in Halle-Neustadt bekommen. Die Mitarbeiter sind mit mir herumgefahren und haben mir verschiedene Wohnungen gezeigt. Jetzt wohne ich mit einer Pharmazie-Studentin zusammen, die auch neu in Halle ist. Zum Einzug habe ich von der Wohnungsgesellschaft einen 100-Euro-Gutschein für IKEA bekommen – ein besseres „Welcome Present“ hätte ich mir nicht denken können.
Die Profesoren nehmen sich unerer Kritik an
Meine Kommilitonen und die Professoren sind sehr nett. Die Professoren sind engagiert, offen für Kritik und fordern uns sogar auf, Anregungen zur Verbesserung der Vorlesungen zu geben. Professor Lück hat zum Beispiel einen Fragebogen ausgeteilt, anhand dessen wir ihn beurteilen sollten. Gleich in der nächsten Vorlesung war zu merken, dass er unsere Kritik ernst nimmt – er hat stärker mit uns kommuniziert und konkrete Fälle gemeinsam mit uns besprochen. Sehr hilfreich ist auch das Mentorenprogramm an der Fakultät: Jeder Professor betreut eine Gruppe von Studenten, trifft sich regelmäßig mit ihnen und hilft bei allen Fragen rund ums Studium. Professor Schröder, mein Mentor, ist sogar mit uns in die Moritzburg gegangen. Ich war total überrascht, dass in der alten Burg, die in unmittelbarer Nähe der Uni liegt, ein modernes Kunstmuseum untergebracht ist.
Die Jura-Bibliothek ist überwältigend
Noch beeindruckter war ich von der riesigen Juristenbibliothek, die an sieben Tagen in der Woche bis ein Uhr morgens geöffnet hat. Hier ist auch der Computerpool untergebracht, in dem ich gleich eine Stelle als studentische Hilfskraft bekommen habe. Darüber habe ich mich natürlich ganz besonders gefreut.