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„Seit meiner Konfirmation wollte ich Theologie studieren.“ Marie-Luise Gloger, Studienbotschafterin Theologie


Öffnet internen Link im aktuellen FensterDer frühe Vogel fängt den Wurm

Marie-Luise erzählt vom Studium in Halle

 

Mein Halle: Marie-Luises Sicht auf die Stadt. Einfach anklicken!

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Kontakt

Wenn du Fragen zum Studium hast oder sonst irgendetwas zum Leben in Halle wissen willst, dann kannst du uns jederzeit per E-Mail erreichen:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailstudienbotschafter(at)ich-will-wissen.de
Gemeinsam versuchen wir, deine Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. Und wenn wir nicht weiterwissen, dann fragen wir einfach die netten Leute von der Studienberatung. Auf jeden Fall bekommst du eine Antwort. Versprochen!

 




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Sektempfang für die Neuen

Schon seit meiner Konfirmation mit 14 wollte ich Theologie studieren. Ich finde alle Aspekte des Studiums sehr interessant: alte Bücher zu erkunden und wichtige Informationen herauszufiltern, Sprachen zu lernen, sich mit der Kirchengeschichte und den großen ethischen Fragen zu beschäftigen. Ich habe mich auch an anderen Universitäten beworben, aber da waren die Studienberater nicht so freundlich wie hier und außerdem ist es fast überall teurer als in Halle. Wohnen, Essen, Ausgehen – in Halle ist das alles viel billiger als in anderen Städten. Außerdem zahlt man hier keine Studiengebühren. Ich habe mich aber auch für Halle entschieden, weil ich den Eindruck hatte, dass Theologie an der Martin-Luther-Universität eine wichtige Rolle spielt. Es gibt einen Forschungsschwerpunkt zur Kirchengeschichte und ein Institut für Pietismusforschung.

Die theologische Woche hat viel zu bieten

Die Vorlesungen und Seminare finden in den Franckeschen Stiftungen statt, einem der größten Fachwerkkomplexe Europas, der auf der Vorschlagsliste für das Unesco-Weltkulturerbe steht. Die Fakultät selbst ist nicht so groß, und nach ein paar Wochen kennt man schon viele Kommilitonen und Professoren. Jedes Jahr im Sommer gibt es eine Theologische Woche, das ist so eine Art Projektwoche mit besonderen Veranstaltungen. Ich war zum Beispiel mit Professor Sträter, dem Kirchenhistoriker, und etwa 20 anderen Studenten in Vorpommern. Dort haben wir eine Gruppe polnischer Studenten getroffen und uns eine Woche lang über die Kirchengeschichte ausgetauscht, Vorträge gehört und Ausflüge gemacht. Solch ein Projekt kann ich nur jedem empfehlen, denn da lernt man gleich viele Mitstudenten aus allen Semestern kennen.

In den Franckeschen Stiftungen kann man sehr gut studieren

Aber auch sonst tun die Studenten hier viel, damit man sich gleich wohlfühlt: Am ersten Tag des Semesters gab es beispielsweise einen Sektempfang, bei dem die neuen Studenten begrüßt wurden. Und die Studienberaterin Frau Dr. Anders ist sehr, sehr nett. Ihr kannst Du alle Fragen stellen, sie nimmt sich Zeit und ist wirklich für Dich da. Die Professoren sind auch immer sehr freundlich. Sie geben sich viel Mühe, den Stoff gut zu erklären, sie sind immer erreichbar und auch außerhalb der Sprechstunden für uns da. Hier ist also alles recht unkompliziert und man kann erfolgreich studieren. Die schöne Umgebung mit dem kleinen Fakultätsgarten, den Couchecken und die angenehme Atmosphäre in den renovierten Franckeschen Stiftungen tragen sicher auch viel dazu bei.

In Halle findet man schnell ein gutes WG-Zimmer

Wohnen ist in Halle überhaupt kein Problem. Ich wollte unbedingt in eine WG ziehen und habe im Internet ganz schnell das richtige Zimmer gefunden. Es mangelt ja nicht an guten Angeboten. Jetzt lebe ich mit vier Studenten aus ganz anderen Fachbereichen zusammen in einer großen Wohnung in der Nähe der Theologischen Fakultät und der Innenstadt. Das finde ich richtig klasse.