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Versteht ihr Fach als Kunst: Judit Recknagel, Studienbotschafterin Mathematik

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWarum sind Seifenblasen kugelförmig?

Judit erklärt diese Frage mithilfe der Mathematik

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGesundes Maß zwischen Univorbereitung und Freizeitgestaltung

Judit erzählt vom Studium in Halle

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterOffenes Intervall

In ihrem Blog schreibt Judit über ihre Erlebnisse zwischen Studium und Freizeit.

 

Mein Halle: Judits Sicht auf die Stadt. Einfach anklicken!

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Kontakt

Wenn du Fragen zum Studium hast oder sonst irgendetwas zum Leben in Halle wissen willst, dann kannst du uns jederzeit per E-Mail erreichen:
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailstudienbotschafter(at)ich-will-wissen.de
Gemeinsam versuchen wir, deine Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. Und wenn wir nicht weiterwissen, dann fragen wir einfach die netten Leute von der Studienberatung. Auf jeden Fall bekommst du eine Antwort. Versprochen!

 




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Mathe ist für mich wie Kunst

Seit der fünften Klasse habe ich regelmäßig an Mathematik-Olympiaden
teilgenommen. Die Aufgaben dort fand ich viel interessanter als das, was
wir in der Schule gemacht haben. Dass ich einmal Mathe studieren würde,
war mir dann spätestens in der achten Klasse klar. Mathe ist für mich
wie Kunst – bei Kunstwerken dauert es auch oft lange, bis man den
Schlüssel zum Verständnis findet. Aber dann, wenn man den Zugang
gefunden hat, ordnet sich alles zu einem Gesamtbild, in dem man dann
noch viel mehr entdecken kann.

In der zehnten Klasse habe ich schon mal für zwei Semester an der Uni in
Ilmenau studiert. Aber nicht das volle Studienprogramm, sondern nur ein
Modul. Obwohl es anfangs nicht leicht war, habe ich letztlich doch alles
bewältigt und die Prüfung am Ende gut bestanden. Danach war ich mir
jedenfalls sicher, dass ein Mathematik-Studium für mich das Richtige ist.

Halle erste Wahl

Nach Halle bin ich gekommen, weil mein Freund hier studiert. Ich habe
ihn häufig besucht, deshalb kannte ich Halle schon vorher. Ich war oft
auf der Ziegelwiese an der Saale und habe mich dort aufs Abi
vorbereitet. Halle hat mir gefallen, und da man hier auch Mathematik
studieren kann, war die Wahl des Studienortes eigentlich klar.

Noch ehe ich nach Halle gezogen bin, habe ich mich umgesehen, wo ich
Geige spielen kann. Ich habe eine Mail ans Uniorchester geschrieben, und
sofort kam eine Einladung zur nächsten Probe. Seitdem musiziere ich im
Orchester. Fürs Tanzen nutze ich die Angebote vom Unisport. Das kostet
nicht viel und die Kurse sind wirklich gut.

Komfortabel wohnen

Wir wohnen im Studentenwohnheim in einem Doppelappartement. Die
Wohnheime in Halle kann ich nur empfehlen. Die meisten sind neu
renoviert und schön eingerichtet. Am Anfang ist das ein großer Vorteil,
weil man keine eigenen Möbel braucht. Außerdem lernt man hier auch viele
Studenten aus anderen Fachbereichen kennen – so lebt man sich schnell
ein, wenn man neu in der Stadt ist. Aber mit dem Kennenlernen hatte ich
hier sowieso keine Probleme. Das liegt zum einen sicher daran, dass ich
neben dem Studium noch viele andere Dinge mache, wie beispielsweise
tanzen oder Geige spielen. Außerdem sind alle Leute, denen ich hier
bisher begegnet bin, sehr freundlich und offen.

Offene Atmosphäre

Das trifft übrigens auch auf die Professoren hier am Institut zu. Sie
kennen ihre Studenten persönlich und sind immer offen für Fragen. Wenn
man einmal etwas in der Vorlesung nicht verstanden hat, kann man immer
hingehen, und sie erklären es dann noch einmal. Das ist sicher auch ein
Grund, warum ich mich hier gleich wohlgefühlt habe. Gut gefällt mir auch
der neue Campus der Naturwissenschaften. Dort gibt es beispielsweise
einen geologischen Garten, in dem man sich im Sommer gut zusammensetzen und lernen kann.