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Hat ihre Begeisterung für Chemie spät entdeckt: Josephine Gießel

In Halle gibt es genügend Kneipen, um die Seele baumeln zu lassen

Josephine erzählt vom Studium in Halle

 

Mehr als Molekühle

Josephine erzählt in ihrem Blog über das Chemie-Studium in Halle

 

 

Kontakt

Wenn du Fragen zum Studium hast oder sonst irgendetwas zum Leben in Halle wissen willst, dann kannst du uns jederzeit per E-Mail erreichen:
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Gemeinsam versuchen wir, deine Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. Und wenn wir nicht weiterwissen, dann fragen wir einfach die netten Leute von der Studienberatung. Auf jeden Fall bekommst du eine Antwort. Versprochen!

 




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Im Enchilada gibt's die besten Cocktails

Chemie hat eigentlich erst ab der 11. Klasse so richtig Spaß gemacht. Das lag hauptsächlich an unserem Lehrer, der es gut verstanden hat, Begeisterung für das Fach zu wecken. Ich hatte auch überlegt, ob ein Medizinstudium vielleicht das Richtige für mich ist, aber nach einem Praktikum im Krankenhaus war mir klar, dass es wohl doch eher Chemie werden würde.

Bewusst für Halle entschieden

Nach Halle bin ich gekommen, weil die Uni hier eine der besten für Chemie ist. Das kann man überall im Internet und in den Rankings nachlesen. Inzwischen weiß ich auch, dass es wirklich stimmt: Wir haben gute Studienbedingungen hier, bei den Praktika hat jeder seinen eigenen Laborplatz, und die Studenten bekommen sogar jeweils einen eigenen Glassatz gestellt. Das ist nicht überall so. Man hört ja immer, dass Unis wenig Geld haben, aber ich muss sagen, dass sich hier alle darum bemühen, dass die Ausbildung für uns so gut wie möglich organisiert ist. Und dabei gibt es in Halle nicht einmal Studiengebühren.

Die Dozenten haben immer ein offenes Ohr

Das Chemiestudium ist schon sehr arbeitsintensiv. Vor allem die Vor- und Nachbereitungen der Praktika beanspruchen viel Zeit. Besonders hilfreich finde ich es deshalb, dass sich die Professoren und Mitarbeiter am Institut sehr viel Mühe geben, damit wir auch wirklich verstehen, worum es geht. Falls trotzdem etwas unklar ist, können wir jederzeit nach den Vorlesungen oder außerhalb der Sprechstunden Fragen stellen und uns den Stoff noch einmal erklären lassen.

Die Wohnheime haben viele Vorteile

Ich wohne in einem Wohnheim in einer 7er-WG. Klar, dass es da manchmal ein bisschen laut ist. Aber die Vorteile des Wohnheims liegen auf der Hand: Es befindet sich auf dem Campus, man hat es also nicht weit zu den Veranstaltungen, und es kostet nicht viel. Ich zahle 188 Euro inklusive Internet. Die Wohnheimplätze sind deshalb auch sehr begehrt. Ich habe meinen bekommen, weil ich mich schon im Frühjahr vor dem Studium angemeldet habe. Ich war beim Hochschulinformationstag der Uni und habe an einer Wohnheimführung teilgenommen. Danach habe ich mich gleich um einen Platz beworben und ihn zum Glück auch bekommen.

Hilfe für Erstsemester

Jeder, der anfängt zu studieren, sollte an der Führung für die Erstsemester teilnehmen. Diese Führung durch die Stadt wird von den Studenten in den höheren Semestern organisiert. Dabei lernt man alle wichtigen Orte und Anlaufstellen in Halle kennen und kann schon einmal mit seinen künftigen Kommilitonen Bekanntschaft schließen. Abends beim Grillen lernt man dann noch mehr Leute kennen, das erleichtert den Einstieg ins Studium sehr. Dieses Engagement der Studenten für die Erstsemester hat mir gut gefallen. Deshalb engagiere ich mich jetzt auch in der Fachschaft. Außerdem bin ich noch in der Studentischen Förderinitiative Halle e.V. aktiv. Gemeinsam organisieren wir beispielsweise Karrieremessen, zu denen wir Unternehmen einladen, oder wir veranstalten Seminare und Tutorien.

Halle hat viel zu bieten

Die Stadt Halle gefällt mir, weil sie grün ist, weil man überall mit dem Fahrrad hinkommt und weil sie nicht so groß und unübersichtlich ist. Mit dem Rad fahre ich zum Beispiel öfter in die Dölauer Heide, einen großen Wald ganz in der Nähe des Campus der Naturwissenschaften. Der Zoo ist toll und natürlich die Oper und das neue theater. Die Angebote im Unisportzentrum sind auch sehr schön. Ich mache dort gerade einen Tanzkurs. Und wenn ich einmal Zeit habe, abends wegzugehen, dann gehe ich ins Enchilada am Uniring. Dort finde ich die Cocktails einfach am besten.

Nach dem Bachelor werde ich auf jeden Fall noch ein Masterstudium machen – und zwar auch in Halle, weil keine andere Uni so ein umfangreiches Angebot hat.