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Der Rundkolben ist immer dabei

Der Rundkolben ist ein Gegenstand, der für jeden Chemiker unverzichtbar ist. Er ist nicht nur für den organischen oder anorganischen Chemiker wichtig, selbst in den weniger syntheselastigen Bereichen der Chemie, wie der Technischen oder der Physikalischen Chemie, wird der Rundkolben fast täglich verwendet.

Es gibt mehrere Arten von Rundkolben. Für die Synthese werden häufig die sogenannten Dreihalskolben verwendet, damit zum Beispiel das Innenthermometer, der Tropftrichter und der Rückflusskühler Platz finden. Meist ist es sehr praktisch, noch einen freien Hals zu haben, damit weitere Reagenzien leicht zugegeben werden können. Außer Dreihalskolben gibt es noch Kolben mit einem, zwei oder sogar sechs Hälsen in allen vorstellbaren Größen. Für jede Art von Synthese gibt es also ein passendes Gefäß. Der größte Kolben, den ich bisher benutzen durfte, war ein Zwei-Liter-Vierhalskolben. Wer einen solch großen Kolben ausversehen kaputt macht, kann tief in die Tasche greifen, denn allein ein Ein-Liter-Zweihalskolben aus Glas kostet schlappe 15 Euro. Also immer schön vorsichtig mit den zerbrechlichen Alltagsgegenständen, sonst wird’s teuer.