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Jeder war schon einmal beim Arzt, beim Allgemeinarzt, beim HNO-Arzt, beim Orthopäden oder unter dem Messer eines Chirurgen. Und da es so viele verschiedene medizinische Fachrichtungen gibt, ist das Studium überaus komplex. Denn als Medizinstudent lernst du die einzelnen Bereiche kennen. Und da du später mit Patienten arbeiten wirst, wird während des Studiums nicht nur auf die Theorie Wert gelegt, sondern auch auf ausreichend praktische Erfahrungen. Daher verwundert es auch nicht, dass die Regelstudienzeit zwölf Semester beträgt.
Wie läuft das Studium ab?
Das Medizinstudium gliedert sich in drei Abschnitte. Während des Vorklinischen Studiums beschäftigst du dich mit Fächern wie Biologie, Chemie, Physik, Physiologie, Anatomie und Soziologie. Nach vier Semestern schließt du den ersten Studienabschnitt mit dem ersten Staatsexamen ab. Während des zweiten Abschnitts, dem Klinischen Studium, beschäftigst du dich sechs Semester lang unter anderem mit speziellen Bereichen wie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Anästhesiologie, Dermatologie, Frauenheilkunde und Orthopädie. Neben den theoretischen Seminaren absolvierst du Blockpraktika in Innerer Medizin, Chirurgie, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde und Allgemeinmedizin. Während deines dritten Studienabschnitts musst du keine Vorlesungen oder Seminare mehr besuchen. Du bist ein Jahr in einer Universitätsklinik oder in einem akademischen Lehrkrankenhaus, wo du dich ganz auf die Patienten konzentrieren kannst. Die praktische Ausbildung gliedert sich in drei Abschnitte. Du bist je 16 Wochen in der Inneren Medizin, in der Chirurgie und in der Allgemeinmedizin oder in einem anderen klinisch-praktischen Fachgebiet. Zum Schluss legst du dein zweites Staatsexamen ab.
Weitere Informationen zum Aufbau des Studienganges und zur Bewerbung sowie Ansprechpartner findest du hier:
Medizin (St.-Ex.), Staatsexamen (außer Lehrämter), zulassungsbeschränkt, Hochschulstart.de (ZVS)
Was kann ich später damit anfangen?
Die Berufsfelder für Absolventen der Medizin liegen klar in der Krankenversorgung. Darunter fallen sowohl Gesundheitsdienste im engeren Sinne als auch Verwaltungsarbeiten. Bei der Berufswahl nach dem Studium ist entscheidend, für welche Richtungen du dich während des Studiums entschieden und welche Praktika du absolviert hast. Das Wissen, das du im Studium an der Martin-Luther-Universität erlangst, stellt eine solide Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben als Arzt dar. Für den Erfolg in diesem vom Umgang mit Menschen geprägten Beruf ist jedoch auch die Persönlichkeit wichtig. So gilt es während des Studiums, die eigenen Interessen zu erkunden, um dann später mit viel Elan und Engagement in die Arbeitswelt zu starten.
Wo bekomme ich noch mehr Infos?
In der rechten Spalte haben wir ein paar Links zusammengestellt, die dich zur Medizin an der Martin-Luther-Universität Halle führen. Wenn du spezielle Fragen hast, dann wendest du dich am besten an den Fachstudienberater, dessen Kontaktdaten du ebenfalls auf der rechten Seite findest. Die Studienplätze in Medizin werden nicht von der Universität Halle, sondern von der ZVS in Dortmund vergeben. Dort musst du dich also auch bewerben.