Schauen und Staunen
Unter dem Motto „Einmal Student sein!“ veranstalteten die Campus Spezialisten der Uni Halle im SchuelerVZ eine Kreativ-Competition. Der Gewinner des Fotowettbewerbs durfte zusammen mit einer Begleitperson nach Halle kommen und konnte sich die Uni anschauen, in der Mensa essen und auf der Peißnitz entspannen.
Hier könnt ihr nun seinen Erfahrungsbericht lesen:
Einmal Student sein in Halle
Nachdem wir uns im Vorfeld auf einen Termin geeinigt haben (was wohlgemerkt nicht immer einfach war) und die Bahntickets organisiert haben, hieß es am 22.07.2010 „Ab nach Halle und einmal Student sein“.
Um 5.30 Uhr klingelt der Wecker und mein Gedanke: „Das ist doch eine unmenschliche Zeit in den Ferien zum aufstehen“. Normann empfand diese auch als sehr abscheulich. Nichtsdestotrotz haben wir uns fertig gemacht, gefrühstückt und sind zum Bahnhof nach Eystrup gefahren. In Hannover angekommen und in den IC nach Halle eingestiegen, haben wir uns noch eine kleine Auszeit gegönnt (was soll man sonst bei 3 ½ Stunden Fahrt auch machen).
Nachdem wir um 10.51 in Halle angekommen sind, hielt ich Ausschau nach Eric und Rebecca. Doch es war weit und breit nichts zu sehen. Haben sie uns vergessen?
Normann: „Hast du ihnen denn gesagt, wo ihr euch trefft und ihnen deine Handynr. gegeben?“
Alex: „Meine Handynummer hab ich ihnen gegeben und ich ging davon aus, dass sie uns hier abholen.“
Nach 5 Minuten warten, entschlossen wir uns zum Haupteingang zu gehen und zu schauen, ob Eric und Rebecca nicht dort warten. Hmm… auch hier ist keiner vorzufinden. Was machen wir jetzt? Erst einmal wieder reingegangen und auf eine Bank gesetzt (Rebecca ist an uns währenddessen einmal vorbeigegangen, was mir erst später bewusst wurde :D ).
Nachdem Eric ankam und ich ihn erkannt habe, haben wir uns erst einmal begrüßt und sind dann gemeinsam zum Uni-Ring gefahren.
Das erste was mir aufgefallen ist, ist dass der Uni-Ring eine Mischung aus althistorischen Gebäuden, wie dem Löwengebäude, und dem neuen Audimax sowie der neuen Bibliothek, besteht. Es ging weiter in Richtung Audimax, dem wohl wichtigsten Gebäude für mich in den nächsten Monaten. Doch schon im selben Moment hat uns die Aufschrift „Bitte Ruhe! Hier wird eine Klausur geschrieben!“ den Zutritt blockiert und so ging der Weg für uns weiter in Richtung Bibliothek und später zu den Frankeschen Stiftungen, um ein Wenig historischen Hintergrund zu erfahren.
Die anstrengende Stadttour (Achtung Ironie) hat uns so zu schaffen gemacht, das wir uns etwas Leckeres zu Essen beim Chinesen nebenan geholt und beim Uniplatz neben der Mensa auf der grünen Wiese Platz genommen haben. Hier bot sich die Möglichkeit uns näher kennen zu lernen, Erfahrungen von den „bewussten“ Studenten zu hören und das Ratespiel: Welcher Student studiert was (anhand der typischen Klischees)?
Gestärkt vom Mittagessen, ging die Tour weiter zur Saale. Eric hat uns hier einen wunderschönen Punkt gezeigt, wo man einen Panoramablick über die Stadt samt Saale hat. Kurze Zeit später wurde unten auch ein Eisverkäufer gesehen und wir beschlossen einen kleinen Fußweg dahin zu gehen. Die zahlreichen Treppenstufen kamen uns beim Hinweg noch relativ locker vor. Kein Wunder, es ging ja auch Runter. Nach dem Eis und dem noch etwas schwer liegendem Mittagessen waren die Treppenstufen zurück eine reine Qual aber wir haben sie ja unbeschadet überlebt ;) .
Weiter ging die Tour, mit kurzen Erklärungen von Rebecca über die historischen Gebäude, zum Weinberg-Campus. Hier haben wir uns die Geowissenschaftsräume (oder eher gesagt den Flur) angeschaut und Eric hat endlich herausgefunden wie die „Glaskasten“ vor den Gebäuden heißen :P .
Nach dem kurzen Zwischenstopp beim Weinberg-Campus hat uns Rebecca die Unterkunft für die kommende Nacht im Hostel No.5 in der Altstadt gezeigt. Die Dame hat uns herzlich empfangen und gefragt, ob wir besondere Wünsche beim Frühstück hätten (ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich).
Um noch den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen, haben wir uns noch in eine Bar gesetzt und einen Smalltalk geführt und das ein oder andere Bierchen oder Milchkaffee getrunken. Am frühen Abend haben wir uns schließlich verabschiedet und ich möchte mich noch einmal für den lustigen Tag bedanken. Vielleicht lässt sich das ja wiederholen, wenn ich in Halle studiere J. Normann und ich haben uns dann eine Bar weiter gesetzt und über alte Zeiten und den neuen Lebensabschnitt gesprochen bis in die Nacht.
Tag 2: WG-Besichtigungs-Tour
Morgens mehr oder weniger Fit aufgestanden und frisch gemacht sowie das leckere Essen genossen, gegen Mittag ging es zu der ein oder anderen WG-Besichtigung, denn die Fahrt sollte ja nicht umsonst gewesen sein und bevor die guten Wohnungen weg sind, nutze ich die Chance. Ich möchte jetzt auch nicht näher drauf eingehen, sondern nur sagen: Es war eine lustige und erfahrungsreiche Besichtigung… ;)
Bevor es gegen 16Uhr endgültig gen Heimat hieß, haben wir uns noch eine kleine Stärkung bei Subway geholt. Während der Zugfahrt haben wir auch noch die ein oder andere Person zum Unterhalten gefunden und neue Lebenskenntnisse erfahren.
Alles in allem kann ich folgendes Zusammenfassend sagen: Das Gerücht „ Im Osten sei alles Triste und nicht modern“ stimmt überhaupt nicht (wenn ich das auf Halle beziehe). Ganz im Gegenteil: Die Uni sowie Infrastruktur ist sehr modern ausgestattet. Es gibt viele Kulturelle Möglichkeiten, über 200 Sportangebote, unzählige Bars und Clubs oder den ein oder anderen Park zum entspannen oder Joggen. Aber am besten ihr bildet euch selbst ein Bild davon.
Alexander
Zur Gruppe und zum Hochschulprofil geht’s hier lang: www.schuelervz.net/uni-halle
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