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		<title>Elisas Blog abbonieren</title>
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		<description>Die letzten Blogbeiträge der Studibotschafter auf www.ich-will-wissen.de</description>
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			<title>Elisas Blog abbonieren</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 23 Jun 2010 13:03:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Zum Leben in Seoul</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/elisa-barth-auf-den-spuren-von-goethe/kommentare-ansehen/nachricht/2617/cHash/b3b5aa2465/</link>
			<description>Ein weitere Punkt, der das Goethe-Institut außer den geplanten Events attraktiv macht, sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ein weitere Punkt, der das Goethe-Institut außer den geplanten Events attraktiv macht, sind zusätzliche Kulturangebote wie Fotoausstellungen, Filmabende, Kunstausstellungen, Festivals und vieles mehr. Diese Aktivitäten geben den Praktikanten die Möglichkeit, Seouls Kulturhighlights besser kennenzulernen. So sah ich unter anderem wie die Gewinnerinnen des Women´s Film Festivals Korea zur Endzeremonie ihren Preis überreicht bekommen haben. Oder wie die Tänzer bei einer modern Dance Performance am Ende des Stückes in quietsch bunter Unterwäsche auf der Bühne standen. </p>
<p class="bodytext">Neben der Tätigkeit im Goethe-Institut versuchte ich mir natürlich auch Seoul anzuschauen und zu genießen. Besonders in den Abendstunden bietet die Stadt reichlich Abwechslung. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, sich in Karaoke-Bars auszutoben, so genannte Nori Bangs – Die Lieblingsbeschäftigung von Koreanern. Oftmals singt ein Koreaner aus voller Stimme vor den anderen Mithörenden, während sie ihn wild anfeuern. Dazu gibt es dann z.B. Früchte oder typisch koreanisches Schnitzel, ähnlich dem unseren. Oder auch den sehr beliebten Sochu, Reisschnaps.</p>
<h4>Essengewohnheiten</h4>
<p class="bodytext">Essen gehen in Korea könnte man auch als Nachtbeschäftigung bezeichnen. Wann immer man möchte, kann gegessen werden. An fast jeder Ecke sind Restaurants zu finden. Es gibt so viele verschiedene Arten, dass es zu einem teilweise stundenlangen Umherirren kommt, da die Auswahl der Restaurants zu groß ist. Wenn sich die ganze Gruppe (es sind meist viele Leute, die zusammen essen gehen)&nbsp; geeinigt hat, wo es hin geht, schmeckt es verdammt gut.</p>
<p class="bodytext"><img style="float: right;" src="uploads/RTEmagicC_busan_01.JPG.jpg" width="225" height="300" alt="">Das Essen besteht aus vielen kleinen Schälchen in denen sich z.B. Kimschi (eingelegter Kohl) oder Tofu befindet. Dazu gibt es in einer Pfanne, auf dem Grill oder in einem Topf erhitzte Speisen. Sehr viel Fleisch wird angeboten. Bulgogi ist z.B. Ringfleisch süßlich mariniert in einer Pfanne gereicht. Kalbi wiederum ist Rind- oder Schweinefleisch auf dem Grill erhitzt. Aber das typischste Gericht ist Samgyeopsal, Schweinefleisch in der Pfanne gebraten, dazu gibt es Salat und Soßen und natürlich darf Kimschi nicht fehlen. Das Fleisch wird während des Essens in den Salat eingewickelt und gegessen. Ein weiteres typisches japanisch/koreanisches Essen ist Schabu Schabu. Essen, z.B. Bambussprossen, Hühnchenfleisch oder Rindfleisch welches in heißem Wasser, Rind-, Fisch- oder in scharfer Suppe erhitzt wird. &nbsp;Die koreanische Küche ist vielseitig und nur zu empfehlen. </p>
<h4>Jim Jill Bangs</h4>
<p class="bodytext">Wenn man nach der ganzen Singerei und Esserei eine Pause braucht, dann sollte man in die Jim Jill Bang gehen. Das Ganze ähnelt einem türkischen Bad. Meist ist die Jim Jill Bang ein großes Gebäude mit mehreren Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Saunabereich, separat für Frauen und Männer, in dem es verschiedene Arten von Wasser mit Mineralien angereicht gibt. In der nächsten Etage befinden sich weitere Saunas mit unterschiedlichen Gradzahlen. Unter anderem sind dort Räume, in denen sich die Besucher auf heiße Steine oder Salz legen können. Sehr angenehm für den Körper. Im nächsten Stockwerk befinden sich dann Aufenthaltsräume oder kleine Restaurants. Weiter oben im Haus sind Schlafräume zu finden. Welche für Frauen, Männer und schnarchende Menschen separiert wurden. </p>
<p class="bodytext">In den meisten Jim Jill Bangs ist es gestattet, zu übernachten und sie sind 24 Stunden geöffnet. Im Grunde könnte man sich in diesen Erholungseinrichtungen für ein paar Tage einnisten. Sie haben alles, was man zum Überleben benötigt. Ich denke das Einzige was fehlt, sind Waschmaschinen. </p>
<h4>Karaoke-Bars und Nagelstudios</h4>
<p class="bodytext">Weitere Attraktionen, die ich in meiner Heimatstadt nicht kenne, sind Übungsräume hinter Glas, für Menschen die gerne Schlagzeug lernen möchten. Das Ungewöhnliche daran ist, dass die begeisterten Instrumentspieler zur Straße sitzen und jeder Fußgänger die Möglichkeit hat, ihnen beim Schlagzeug spielen zuzusehen. Das gleiche Schauspiel kann auch bei Karaoke-Bars betrachtet werden. Es ist recht witzig, wenn du abends die Straße lang schlenderst und neben dir im Haus die Koreaner ausflippen vor den Karaoke-Maschinen, auch aufgrund des erhöhten Alkoholpegels. </p>
<p class="bodytext">Eine weitere Beschäftigung, denen die Koreaner nachgehen, ist die Erneuerung und Pflege der Nägel. Es gibt eine Menge Nagelstudios. Dort sitzen nicht nur Frauen drin. Erst noch vor kurzem, habe ich ein Pärchen zusammen sitzend in einem Nagelstudio gesehen, die sich die Nägel haben polieren lassen. Es ist generell recht häufig zu beobachten, dass die Männer leichte feminine Züge aufweisen. Oder besser gesagt, dass was von der Gesellschaft als feminin definiert wird. So tragen die Männer Frauenhandtaschen von Louis Vuitton oder Nagellack. Sie tragen die Tasche ihrer Freundin, ob das eine goldverzierte Handtasche mit Strasssteinchen ist, spielt dabei keine Rolle. Wenn die Dame ein Schuhproblem hat, wird sich sofort gebückt und geholfen. Das ist aber noch nicht alles. Ein weiteres beobachtbares Bild in der Öffentlichkeit sind Pärchen, die die gleiche Kleidung tragen, von Schuhen über Hosen zu T-Shirts ist alles dabei. Wenn man in Seoul unterwegs ist, bekommt man sowieso schnell das Gefühl, dass fast nur Pärchen um einen herum schwirren. Dabei müssen das nicht unbedingt nur Frauen und Männer sein. Oftmals sieht man auch Mütter mit ihren Töchtern Arm in Arm herumlaufen. Oder Freundinnen die sich an die Hand nehmen. Hier wird deutlich gezeigt, dass das Alleinsein seltener vorkommt, meist ist man zu zweit oder sogar in einer großen Gruppe unterwegs. </p>
<h4>Buddhas Geburtstag</h4>
<p class="bodytext"><img style="float: left;" src="uploads/RTEmagicC_buddha_01.JPG.jpg" width="300" height="225" alt="">Aber nun zurück zu den Aktivitäten, die ich in Seoul unternommen habe. Tempel-, sowie Palastbesuche durften nicht fehlen. So war ich an Buddhas Geburtstag, dem 21.05., im größten Tempel in Seoul und habe die Zeremonie miterlebt. Die Tempel sind geschmückt mit unzähligen Lahmpingongs, an denen jeweils ein Wunsch der Buddhisten dran befestigt wird. In dem Tempel befanden sich drei große, goldene Buddhas, um die herum große Fruchtkörbe als Geschenk gelegt wurden. Die Zeremonie besteht aus Gebeten und Gesang, vorgetragen von Mönchen. Am Ende der Zeremonie zündet der Bürgermeister der Stadt, die Lahmpingongs mit einem Knopfdruck an. Bei denjenigen, bei denen die Lichter sich nicht entzünden, erfüllt sich laut Saga ihr Wunsch auch nicht. Trotz dessen, das nicht jedes Licht anging, war die Lichterflut überwältigend und ein lohnenswerter Anblick. </p>
<p class="bodytext"><img style="float: right;" src="uploads/RTEmagicC_festival_02.JPG.jpg" width="300" height="225" alt="">Ein weiteres Highlight war das High Seoul Festival an der City Hall, bei dem sich eine Vielzahl von Ländern vorstellte. Jedes Land hatte seinen eigenen Stand, an denen es Material zu den jeweiligen Ländern gab. Zu dem wurde eine riesige Bühne aufgebaut, auf der die landestypischen Tänze aufgeführt wurden. Es waren unter anderem die Türkei, Marokko, Arabische Emirate, Thailand und viele weitere Länder vertreten. Deutschland stellte sich mit dem Goethe-Institut vor. &nbsp;Hinter der Bühne gab es zudem auch noch einen großen Platz mit unterschiedlichen Speisen aus aller Welt.</p>
<h4>Eigenheiten der Alten</h4>
<p class="bodytext">Dass die Sitten und Gebräuche in Deutschland und Korea unterschiedlich sind, wurde mir schnell bewusst. Koreaner wirken sehr freundlich, zurückhaltend und zuvorkommend. In den meisten Fällen ist das auch so. Nur gibt es da diese Momente, in denen ich mich fragte, geht´s noch?! Wenn es beispielsweise, um einen Platz in der Metro geht, gibt es kein zuvorkommendes Verhalten mehr. Es wird sich schnellstmöglich hingesetzt. Hierbei werden keine Unterschiede im Geschlecht gemacht. Das Einzige was vielleicht noch zählt, ist das Alter. Die koreanische Bevölkerung hat vor den älteren Menschen ihrer Gesellschaft großen Respekt und verhält sich auch dementsprechend. </p>
<p class="bodytext">Dazu muss man wiederum sagen, dass die älteren Menschen sich teilweise andersrum nicht so verhalten. Sie drängeln und schupsen, wenn sie nicht den Weg gehen können, den sie eingeschlagen haben. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Ellenbogen in deiner Magengrube landet. Auf ein „Tut mir leid“ kann man lange warten.</p>
<h4>Eigenheiten der Männer</h4>
<p class="bodytext">Genauso grausig ist das Verhalten der Männer. Sie neigen dazu, auch direkt neben dir auf die Straße zu spucken. Sie putzen sich selten die Nase, weil das in der Öffentlichkeit verpönt ist, und so ziehen sie das in der Nase gesammelte kurzerhand einfach wieder hoch und zu einem späteren Zeitpunkt gelangt es dann auf die Straße. Seltsamerweise interessiert das keine Menschenseele. Niemand schaut hin, weil sich alle daran gewöhnt haben. Auch wenn neben dir im Restaurant die Menschen schmatzen, ist das eher ein Zeichen von „es hat mir geschmeckt“ als unhöfliches Verhalten. Mein Mitbewohner meinte, dass sich die männliche Bevölkerung Südkoreas so verhält, weil sie zwei Jahre lang zur Armee gehen mussten und dabei nur unter Männern waren. Dort spielte es keine Rolle, ob man sich –in meinen Augen –widerlich verhält. Nach dem sie den Dienst beendet haben, ist dieses Verhalten so zur Gewohnheit geworden, dass sie es einfach weiter praktizieren.</p>
<p class="bodytext">Obwohl sie sonst sehr freundlich sind, sie schenken dir immer nach wenn dein Glas leer ist. Sie bezahlen für dich das Essen, wenn du nicht als erster zur Kasse stürmst. Und wenn du sagst, dass dir etwas gefällt, dann möchten sie es dir schenken. Für einen Außenstehenden ergibt sich somit ein konträres Bild von gesellschaftstauglichen Umgangsformen und guten Sitten der koreanischen Gesellschaft. Ich gehe aber davon aus, dass es in umgedrehter Form den Koreanern in Deutschland ähnlich ergehen würde. Und sie so einige seltsame Verhaltensweise hierzulande bemerken würden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h4>Fazit</h4>
<p class="bodytext"><img style="float: left;" src="uploads/RTEmagicC_abschiedsfeier_02.JPG.jpg" width="300" height="225" alt="">Insgesamt habe ich mich trotz der teilweise ekligen Begebenheiten recht schnell und gut eingelebt. Die Atmosphäre der Stadt scheint zwar sehr hektisch von statten zu gehen, aber ab einem bestimmten Punkt bemerkt man diese Tatsache nicht mehr und hat sich so gut integriert, dass Schnelligkeit und Abwechslung einfach nur noch angenehm, ja fast nötig sind. Die reichhaltige Abwechslung, die sich mir geboten hat, hat einfach nur Spaß gemacht. Das Glück dies zudem mit Menschen zu teilen, mit denen ich mich super gut verstanden habe, hat das ganze wunderbar abgerundet. </p>
<p class="bodytext">Diese Erfahrung möchte ich nicht missen und zähle sie zu den besten meines Lebens. Das heißt: Liebe Mitstudierende, wenn ihr die Möglichkeit bekommt ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, lasst sie euch nicht nehmen! Reichhaltige Erfahrungen und schöne Momente können auf euch warten.</p>
<p class="bodytext">Was jetzt für mich nur ein kleines Problem darstellt, ist der Wunsch wieder zurück zufahren :)</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unterwegs in Seoul</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/elisa-barth-auf-den-spuren-von-goethe/kommentare-ansehen/nachricht/2202/cHash/c3d9e78b2b/</link>
			<description>Aber weiter geht’s Richtung Goethe-Institut, meiner neuen Praktikantenstelle. Das Institut ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aber weiter geht’s Richtung Goethe-Institut, meiner neuen Praktikantenstelle. Das Institut ist ungefähr eine Stunde von meinem Wohnort entfernt. Somit habe ich viel Zeit in der U-Bahn zu lesen oder einfach nur die Leute zu beobachten.</p>
<p class="bodytext">Die U-Bahnen sehen etwas anders aus als in Deutschland. Sie besitzen sozusagen zwei Eingangstüren. Eine aus Glas und die Tür, die zur Bahn gehört. Angeblich auch, um sich vor dem gelben Sand zu schützen und um Selbstmorde zu vermeiden. Denn es ist so, dass die Glastür sich in einer Glaswand befindet und diese Wiederum eine Barriere zwischen dem ankommenden Zug und dem Bahnsteig markiert. </p>
<p class="bodytext">Im Innern gibt es nur rechts und links an den Seiten ein paar Sitzmöglichkeiten, in der Mitte stehen die Menschen und halten sich an Schlaufen fest. Das ist aus gutem Grund so, denn&nbsp;wenn die Menschen in den Morgenstunden zur Arbeit müssen, sind die U-Bahn so voll, dass kaum Platz wäre, um alle Menschen unterzubringen und sie deswegen besser stehen sollten. Sehr seltsam wirkte auf mich, dass gerade am frühen Morgen die Koreaner in den U-Bahnen schlafen. Sie sitzen mit nach vorne hängendem Kopf auf den Bänken. Das ist schon ein witziges Bild, wenn eine Reihe von Koreanern vor dir sitzt und ihre Köpfe der Bewegung der U-Bahn angleichen. </p>
<p class="bodytext">Weitere Eigenarten sind die enorme Technikabhängigkeit. Man sieht kaum jemanden in der U-Bahn ohne einen Mini-Fernseher oder einem Handy in der Hand. Von jung bis alt verwenden alle in Korea Elektronik. Es ist nicht so, dass die älteren Menschen extra große Knöpfe bräuchten, um ein Handy zu bedienen. Ganz im Gegenteil, sie besitzen fast mehr Elektronik als die Jüngeren. Vom Handy, über MP3-Player bis zum Minifernseher ist alles dabei.</p>
<p class="bodytext"><img clickenlarge="1" style="float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Geothe_Korea_Group.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="">Die Ankunft im Goethe-Institut war sehr interessant. Die Kollegen sind aufgeschlossen und freundlich. Das Goethe-Institut besitzt vier große Arbeitsbereiche: Den Kulturbereich, in dem kommende Events vorbereitet werden oder die Website auf Vordermann gebracht wird. Den Verwaltungsbereich, in dem die Finanzen, die das Goethe-Institut betreffen, organisiert werden. Den Bildungskooperationsbereich bzw. Sprachbereich, indem Koreaner Deutsch lernen. Und zu guter Letzt den Bibliotheks- und Informationsbereich, in dem ich tätig bin. Hier geht es zum einen um die Bibliotheksarbeit, d.h. Kundenbetreuung in der Bibliothek, Bücherausleihen, usw. Und zum anderen geht es um die Verbreitung von Informationen. Es werden Veranstaltungen geplant und abgehalten, wie z.B. das Lesecafé, bei denen Schriftsteller Lesungen halten.</p>
<p class="bodytext">Bis jetzt macht die Arbeit riesig Spaß. Die Möglichkeiten die im Goethe-Institut gegeben sind, sind optimal, um kreativ arbeiten zu können. In den ersten zwei Wochen bekam ich meinen eigenen Computer, ein paar Aufgaben, und tolle neue Eindrücke. </p>
<p class="bodytext">Zum einen musste ich einen Aufmachertext für die Hauptseite der Homepage des koreanischen Goethe-Instituts schreiben. In diesem ging es um den Kabarettisten und Schriftsteller Franz Hohler. Dieser wird am vierten Juni im Goethe-Institut eine Lesung abhalten. Nachdem ich mich mit seiner Arbeit beschäftigt habe, kann ich seine Arbeit nur wärmstens empfehlen.</p>
<p class="bodytext">Des Weiteren fand eine Lesung zu einem Buch namens &quot;Major Dux&quot;, verfasst von Martin Baltscheit, statt. Die Lesung wurde begleitet mit Bildern und Musik. </p>
<p class="bodytext">Weiter ging es mit einem Webprodukt, d.h. einem Homepagetext zu einem Wettbewerb, bei dem Übersetzter deutscher Kinderbuchliteratur die Möglichkeit bekommen, in einer Übersetzerwerkstatt in Deutschland neue Erfahrungen in diesem Gebiet zu sammeln. </p>
<p class="bodytext"><img clickenlarge="1" style="float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Wladimir_und_Olga_Kaminer.jpg.jpg" height="267" width="200" alt="">Anfang Mai besuchten uns dann die Autoren Wladimir Kaminer und Martin Hyoun. Wladimir Kaminer ist gebürtiger Russe, wohnt aber schon seit geraumer Zeit in Deutschland und etablierte die Russendisko in Deutschland, Berlin. Martin Hyoun ist ein Deutscher mit koreanischen Wurzeln, der sich in seinem neusten Buch „<i>Lautlos-Ja Sprachlos-Nein: Grenzgänger zwischen Deutschland und Korea“</i> mit der Problematik der Integration der Koreaner in Deutschland auseinandersetzt. Die erste Lesung fand im Café Berlin in Seoul statt und war ein großer Erfolg. Gerade zur anschließenden Party mit Russenmusik flippten die Koreaner regelrecht aus. Wladimir sagte nach der Veranstaltung, dass nach den Slowaken, die Koreaner das am wildesten tanzende Volk ist. </p>
<p class="bodytext">Ein weiterer Punkt auf der Liste der Veranstaltungen der Bibliothek beschäftigte sich mit der Thematik &quot;Leseförderung&quot;. Hierzu verfasste ich einen Aufmacher für die Homepage, in dem es um die Kooperation zwischen Deutschland und Korea im Bibliotheksbereich geht. Das Hauptziel dieser Kooperation sollte die Förderung des Lesens von jungen Menschen sein, um entsprechend das Wissen und die Konzentration zu erweitern. Dazu besuchte uns die Dresdner Delegation und im Austausch war das koreanische Bibliotheksteam letztes Jahr in Dresden. </p>
<p class="bodytext"><img clickenlarge="1" style="float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Coworkers.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="">Das ist aber nicht das Einzige, was der Bibliotheksbereich zu bieten hat. Jeden Tag treffen sich in der Bibliothek Koreaner mit Deutschen, um die deutsche Sprache zu verbessern. Und alle zwei Wochen findet ein Treffen namens &quot;Kim Bab meets Butterbrot&quot; statt. Kim Bab ist eine typisch koreanische Spezialität, die so ähnlich aussieht wie Sushi. Bei diesem tauschen Koreaner und Deutsche sich über verschiedene kulturelle Unterschiede aus. Es gibt also einiges zu tun im Institut.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 08:11:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste Schritte in Korea</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/elisa-barth-auf-den-spuren-von-goethe/kommentare-ansehen/nachricht/760/cHash/eb4404e17a/</link>
			<description>Die Zugfahrt endete und ich kam am Frankfurter Flughafen an. Von da aus startete das Flugzeug und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Zugfahrt endete und ich kam am Frankfurter Flughafen an. Von da aus startete das Flugzeug und es ging mit Air China in die Lüfte. </p>
<p class="bodytext">Ungefähr neun Stunden später, an meinem Zwischenstopp in Peking angekommen, bekam ich vom bösartigen Flughafenpersonal ohne jeglicher Freude im Gesicht, einen Stempel in meinen Pass. Ich hatte eine Stunde Zeit, bis es dann endlich zum Zielort&nbsp;Seoul weitergehen konnte, todmüde und erschöpft.</p>
<p class="bodytext">Zu meinem Glück empfing mich am Flughafen von Seoul gleich meine Freundin. Sie hatte ein Plakat in den Händen auf dem geschrieben stand: Elisa Barth – Welcome in Korea. Nach diesem herzlichen Empfang kam es mir vor, als wurden alle zuvor stattgefundenen, strapaziösen Stunden einfach weggewischt. </p>
<p class="bodytext">Ich bekam etwas zu trinken und zu essen. Zudem eine U-Bahn-Chipkarte und ganz wichtig eine Maske, um seine Atemwege zu schützen. In der Zeitung oder im Fernsehen sieht man häufig wie Chinesen, Japaner oder Koreaner Gesichtsmasken tragen. Ich ging immer davon aus, dass sie Angst hatten sich anzustecken oder aber selber krank waren und andere deswegen nicht anstecken wollten. Hier in Korea ist es aber so, dass die Koreaner sich vor dem gelben Sand, der aus China meist im Frühling herüberweht, schützen möchten. Damit die Luft, die sie einatmen nicht zu verunreinigt ist, tragen sie eine Maske. Aber zurück zu meiner Ankunft. Vom Flughafen ging es mit der U-Bahn zur Station Achasan. Diese befindet sich gleich in der Nähe meiner neuen Wohnung. Dort begrüßten mich schon meine Mitbewohner. Miya ist eine Koreanerin, die ein Jahr in den USA lebte und sehr gut Englisch spricht. Meine zweite Mitbewohnerin ist Meliza. Sie ist Philippinin, die in den USA lebte und hier in Südkorea kleinen Kindern Englisch beibringt. </p>
<p class="bodytext"><img clickenlarge="1" style="float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Flatmates_Family.jpg.jpg" width="300" height="225" alt="">Unsere Wohnung befindet sich in einem typisch koreanischen Wohnviertel. Zu finden sind hier meist niedrige Häuser die in kleinen verwinkelten Straßen gebaut wurden. In Korea gibt es oft das Phänomen, dass die ganze Familie in einem Haus wohnt. So ist es auch im Fall von Miya. Ihre Großeltern leben in demselben Haus wie sie, nur in einem anderen Stockwerk.&nbsp;Ihre Eltern wohnen gleich in der Nähe, was für Koreaner untypischer ist.</p>
<p class="bodytext">In Korea ist die Familie sehr wichtig. Und gemeinsame Aktivitäten am Wochenende sind geradezu Pflicht. Die meisten jungen Koreaner leben bis zum Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums bei ihren Eltern. Zum einen aus finanziellen und zeitlichen Gründen. Sehr wenige Koreaner gehen während ihrer beruflichen Ausbildung arbeiten. Und zum anderen wird es von den Familien auch nicht gerne gesehen, wenn ihre Kinder zu früh ausziehen. Das geschieht meistens erst so im Alter von Ende 20, Anfang 30. </p>
<p class="bodytext">Ein weiterer Unterschied zu Deutschland zeigt sich nicht nur in der Wohnsituation der Jungerwachsenen. In Korea hat die Institution Heirat noch immer einen erhöhten Stellenwert im Vergleich zu Deutschland. Es kommt vor, dass junge Frauen, direkt nachdem sie von zu Hause ausgezogen sind, mit ihrem angetrauten Ehemann zusammen ziehen. </p>
<p class="bodytext">Oftmals wird der erste oder zweite Freund der zukünftige Ehemann. Das Ziel einer gemeinsamen Partnerschaft besteht in einer Heirat. Natürlich ist es nicht so, dass nach jeder Partnerschaft eine Heirat entsteht. Doch diese Erscheinung ist häufiger als in Deutschland zu beobachten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 08:27:49 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Die Reise kann beginnen</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/elisa-barth-auf-den-spuren-von-goethe/kommentare-ansehen/nachricht/700/cHash/4f08460f4f/</link>
			<description>Abfahrt 4.46 Uhr von Gleis 3 am Hauptbahnhof Halle/Saale. Ich hätte mir gerne eine andere Zeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Abfahrt 4.46 Uhr von Gleis 3 am Hauptbahnhof Halle/Saale. Ich hätte mir gerne eine andere Zeit ausgesucht, doch war es aufgrund des Feiertages, Karsamstag, nicht möglich bei der Bahn ein günstigeres Ticket zu einer späteren Zeit zu bekommen. Aus diesem Grund sitze ich auch gerade im Schleichtempo in einer Regionalbahn, die mich ungefähr 6 Stunden mit 2-maligem Umsteigen in Kassel und Frankfurt Richtung Flughafen Frankfurt am Main transportieren soll. Nachdem das geschafft ist, wobei ich betonen muss, dass ich nur anderthalb Stunden Schlaf hatte, geht es mit Air China über Peking Richtung Seoul, der Hauptstadt Südkoreas. </p>
<p class="bodytext">Und warum das alles? Ich studiere Wirtschaftswissenschaften 60 LP und Soziologie 120LP auf Bachelor und muss in meinem Soziologiestudium ein Praktikum absolvieren. Da ich dies gerne im Ausland tun wollte, entschied ich, durch die Idee eines Freundes, mich am Goethe-Institut zu bewerben. Einmal auf der Internetseite angekommen, gibt es eine vielfältige Auswahl an Goethe-Institutsstandorten auf der ganzen Welt, bei denen Praktikumsstellen vergeben werden. Auf eigenes Interesse hin entschied ich mich für Südkorea - Seoul. Zum einen, weil ich noch nie längere Zeit in Asien verbracht habe und zum anderen, weil eine gute Freundin von mir dort wohnt, die ich schon lange einmal wieder sehen wollte. </p>
<p class="bodytext">Ich bewarb mich und wurde im Informations- und Bibliotheksbereich angenommen. Was im speziellen meine Aufgabenfelder sind, wird sich im Laufe meiner Reise zeigen. Zu allererst musste ein Flug gebucht und eine Unterkunft gefunden werden. Das Erste ging recht schnell. Das Zweite gestaltete sich schwieriger als gedacht. Mein Wunsch bestand darin, nicht in einem Hostel oder einem Gästehaus zu übernachten, sondern in einer WG zu wohnen. Nun ist es aber so, dass Wohngemeinschaften in Seoul nicht etabliert sind wie es in deutschen Gefilden häufig der Fall ist. Aber Gott sei Dank gab es meine Freundin vor Ort, die mir einen Link mit WG-Annoncen zugesendet hat. Nach 1, 2 Absagen bekam ich, im Stadtteil Gwangjin-Gu, eine Zusage für ein Zimmer bei einer waschechten Koreanerin mit sehr guten Englisch-Kenntnissen. Zum Glück für mich, denn mein Anliegen ist es, mich mit der koreanischen Kultur vertraut zu machen und das nicht nur mit der Hilfe der Arbeit im Goethe-Institut. </p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 07:58:34 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der erste Traum des Leuchtturmwächters</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/elisa-barth-auf-den-spuren-von-goethe/kommentare-ansehen/nachricht/636/cHash/08595ef33b/</link>
			<description>Mit dem neuen Jahr beginnt auch eine neue Reihe interessanter Theaterstücke im neuen theater Halle....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit dem neuen Jahr beginnt auch eine neue Reihe interessanter Theaterstücke im neuen theater Halle. Um euch einen kleinen Überblick über einige aufgeführte Theaterstücke zu geben, sind wir live und hautnah bei den Aufführungen gewesen, damit ihr auch die richtige Wahl trefft. So ging es am Sonntag, dem 17. Januar in das Puppentheaterstück „Der erste Traum des Leuchtturmwächters“, von Christoph Werner. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="MARGIN: 0cm 14.2pt 0pt 0cm" class=" "><span>Inhalt</span></h3>
<h3 style="MARGIN: 0cm 14.2pt 0pt 0cm" class=" "><span></span></h3>
<p class="bodytext">Wie der Titel des Theaterstücks schon verraten lässt, geht es um einen Leuchtturmwärter, gespielt von Lars Frank. Er verbringt seine Zeit im Leuchtturm, wartet und schaut aus dem Fenster heraus auf das offene Meer. Viel hat er nicht zu tun. Hinzu kommt, dass er weder schlafen, noch träumen kann. Warum das so ist, und wie ein zufälliges Treffen einen Wendepunkt in seinem Leben andeutet, zeigt sich während des Theaterstückes.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Soviel sei vorweggenommen: Das Stück beginnt, wie es endet - abrupt. Urplötzlich steht der Hauptprotagonist Jonas in einem schlichten braunen Anzug vor dem Publikum. </p>
<p class="bodytext">Er berichtet, dass er vom nt eingeladen wurde, um seine Geschichte vom Leuchtturm zu erzählen. Also ist er der Leuchtturmwächter. Schnell fällt dem Zuschauer auf, dass es für ihn auch&nbsp; nichts anderes auf der Welt gibt als das große längliche Gebäude mit dem Hut obendrauf. </p>
<p class="bodytext">Verzückt über die Einrichtung in seinem einzigen Zimmer im Leuchtturm, beginnt er seinen Monolog.</p>
<p class="bodytext">Alles begann, als der Leuchtturmwärter Hilfeschreie vernahm und eine Person vor dem Ertrinken rettete. Es war das Sandmännchen. Es ist dankbar für die Rettung, doch stellt es schnell fest, dass der Leuchtturmwärter nicht träumt. </p>
<p class="bodytext">Kurz darauf, ändert sich der Erzählstrang und die Geschichte erfährt einen zeitlichen Sprung in die Vergangenheit. Die Vorhänge der Bühne öffnen sich und man erblickt die menschengroße Darstellung des einzigen Zimmers im Leuchtturm. Ein Mann betritt die Bühne, es ist der Vater von Jonas, gespielt von Nils Dreschke. </p>
<p class="bodytext">Wir erlebten einen Zeitsprung in die Zeit zurück, als Jonas 8 Jahre alt war. Er wird als Puppe dargestellt. Wir erfahren, dass sein Vater seine Mutter in einer ähnliche Situation kennen gelernt hat, wie der Leuchtturmwärter das Sandmännchen. Sie verliebten sich und sie lebte für eine Weile im Leuchtturm. Doch die Mutter hatte den Traum, die Welt zu bereisen und mit ihrem Gesang die Menschen zu verzaubern. Sie ging und ließ Jonas und seinen Vater allein. </p>
<p class="bodytext">Was Jonas jetzt noch geblieben ist, ist sein einziger Freund Mo, die Möwe. Er versucht, sie auf das Äußerste zu überreden, die Insel zu verlassen und die Welt kennenzulernen. Doch der Fluchtversuch scheitert und Jonas ist nicht mehr fähig, ein Schiff zu betreten.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Plötzlich nimmt die Geschichte wieder eine Art Wendung. Der Hauptprotagonist versetzt uns&nbsp; in die Gegenwart und erzählt die Geschichte mit dem Sandmännchen zu Ende. </p>
<p class="bodytext">Das Sandmännchen hatte begriffen, dass Jonas niemals schlief, da er nicht träumen wollte und konnte und streute eine Prise Schlafsand über ihn. Sofort verfiel Jonas in einen tiefen Schlaf mit vielen Träumen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3 style="TEXT-JUSTIFY: inter-ideograph; TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 14.2pt 0pt 0cm" class=" "><span>Fazit</span></h3>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jonas erlebte, wie seine Mutter verschwand und nie mehr wiederkam, weil sie ihre Träume verfolgen wollte. Er selbst konnte nicht träumen und wollte es auch nicht. Er war zufrieden in seinem sicheren, kleinen Leben. Bis das Sandmännchen kam und ihm die Welt in seinen Träumen zeigte. </p>
<p class="bodytext">Das Stück verdeutlicht, dass es wichtig ist zu träumen und seine Träume zu verwirklichen und nicht allein auf einer kleinen Insel zu verweilen. </p>
<p class="bodytext">Diese Thematik wurde mit Hilfe von Zeitsprüngen visuell sehr gut untermauert, z.B. durch den träumenden Leuchtturmwärter am Ende mit dem Einsatz einer menschengroßen Puppe und der sprechenden Möwe. Auch die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers hat überzeugt. Mit Witz und Souveränität führte er das Publikum durch das Stück und wurde mit lachenden Zuschauern beschenkt. </p>
<p class="bodytext">Das Theaterstück ist eine gute Abwechslung, um dem Alltag für ungefähr eine Stunde zu entfliehen. Zuschauern, die leichte Kost mögen, und auch mal mit z.B. der kleinen Schwester ins Theater gehen möchten, kann ich das Stück nur empfehlen. Für alle anderen bietet es eine Menge Unterhaltung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 01:43:00 +0100</pubDate>
			
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