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		<title>Julia Ritters Blog abbonieren</title>
		<link>http://www.ich-will-wissen.de/</link>
		<description>Die letzten Blogbeiträge der Studibotschafter auf www.ich-will-wissen.de</description>
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			<title>Julia Ritters Blog abbonieren</title>
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		<lastBuildDate>Sat, 04 Sep 2010 12:39:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mit den Delphinen schwimmen, mit den Kakteen schlafen</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/3437/cHash/ef3d43462b/</link>
			<description>Ich gebe zu, ich habe in meinem letzten Artikel nicht gelogen. La Réunion ist ein Traum.  
Die Uni...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ich gebe zu, ich habe in meinem letzten Artikel nicht gelogen. La Réunion ist ein Traum.  </p>
<p class="bodytext">Die Uni liegt genau zwischen Berg und Meer (das tun hier die meisten bewohnten Orte) – es gibt Tiere, Pflanzen, Früchte, die viele von uns sicher noch nie gesehen haben und wenn doch, dann nicht in echt oder nicht in freier Wildbahn – es ist im Winter so sonnig, dass man als blutleerer Europäer nach ein paar Tagen rot, braun oder nicht rausgegangen ist – das Tempo entschleunigt innerhalb von 12 Stunden (Flugzeit) von ca. 180 im 5. auf 30km/h im 1. Gang – diejenigen, die Probleme mit Religion oder Hautfarbe oder Sprache oder irgendwelchen Unterschieden haben: kommen einfach nicht von hier! Das ist natürlich quatsch, aber verhältnismäßig nah dran.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 12:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Zukunftsangst</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/2874/cHash/8ff8284a5b/</link>
			<description>Es ist kalt, der Regen prasselt an mein Fenster, ich denke über meine Zukunft nach – NOT! 
Ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist kalt, der Regen prasselt an mein Fenster, ich denke über meine Zukunft nach – NOT! </p>
<p class="bodytext">Ich fliege in einem knappen Monat raus in das (was meinen Horizont betrifft) wärmste (jetzt kommt das Quotenwort:) Paradies der bekannten großen Welt, dorthin, wo Palmen Vulkane kitzeln und Vulkane Palmen verbrennen (manchmal), dorthin, wo soviel Celsius Standard sind wie andernorts Fahrenheit, dorthin, wo man Riesenkraken gegen weiße Haie und Camäleone gegen Moskitonen einsetzt, wo man morgens mit Delfinen und Walen aufsteht und sich abends am Strand in den Schlaf tanzt, wo Vanille und Zyklone teuer, weil gut sein können, dorthin, wo dass beliebte Sprichwort „mit Zuckerrohr und Peitsche“ herkommt, kurz, in den Teil Frankreichs, mit dem man werben kann, wenn auf dem Festland Einigkeit fehlt und das man ganz schnell wieder vergessen kann, wenn einen gerade kein ehemals Kolonisierter daran erinnert, dass es auch dort, sogar im Paradies, am Strand mit dem silbernen Sand und dem azurblauen Wasser,  manchmal das ein oder andere Problemchen gibt!</p>
<p class="bodytext">Egal! Ich halte nichts vom Paradies und ich fahre da hin um es kennen zu lernen. Nach La Réunion. Mitten in den Indischen Ozean, 200km von der nächsten kleinen Insel entfernt. Und ich werde dort studieren und mit den Delfinen aufwachen und mir einen Gecko gegen Mücken als Haustier halten und in meinem Zimmer sitzen, wenn der Tropenregen an mein Fenster prasselt und Euch davon berichten. Und dann werde ich rausgehen, wenn er wieder vorbei ist und Kreolisch lernen und unbekannte Menschen treffen und Sachen angucken und Gewürze essen und ziemlich viel dabei schwitzen und dagegen ins Wasser springen und nach einem Vulkanausbruch mit irgendwelchen unbekannten Leuten am Strand gegrillte Fische sammeln gehen, die dann würzen und essen und dann mit Riesenschildkröten und dann wieder mit Delfinen schwimmen.</p>
<p class="bodytext">Was man über die Zeit vorher sagen kann: die Vorbereitungen sind gar nicht so schlimm, schlimm ist es Dinge zu Ende bringen denken zu müssen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 02:43:15 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Noch 5, noch 4, noch 3, noch 2, dann steht die WM vor der Tür (feat. Wie Ich Meine Eigene Bildung Gestalte und Mr. Location)</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/2592/cHash/7f0b003c5a/</link>
			<description>Das interessiert mich, wie an anderer Stelle breitgetreten, überhaupt nicht! Es gibt mir aber...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das interessiert mich, wie an anderer Stelle breitgetreten, überhaupt nicht! Es gibt mir aber Anlass zu einem ganz anderen Thema.</p>
<p class="bodytext">Wenn man etwas lernen will, ist man an der Uni schon ganz richtig. Nur leider ist man immer so faul und denkt, &quot;ich mach ja jetzt ganz viel, das reicht schon so&quot; oder man ärgert sich zwar, dass man wieder in einen Unicert-Kurs nicht reingekommen ist, aber man vergisst, dass das nicht die einzige Anlaufstelle auf der Welt ist. Da gibt es zum Beispiel die Volkshochschule (<a href="http://www.vhs.halle.de"><a href="http://www.vhs.halle.de/" target="_blank" >www.vhs.halle.de</a></a>), die in Halle zwar nicht sonderlich zentral ist, aber ein lustiges Angebot hat und nicht sonderlich teuer ist. Da kann man hin gehen, dann lernt man auch gleich die südliche Innenstadt etwas näher kennen. </p>
<p class="bodytext">Wenn man hingegen Lust hat, selbst zu gestalten, selbst zu lehren oder alternative Formen der Wissensproduktion auszutesten, dann kann man sich ans alternative Vorlesungsverzeichnis (<a href="http://www.stura.uni-halle.de/index.php/component/content/article/35-aktuelle-meldungen/328-neue-alv-heft-zum-download)"><a href="http://www.stura.uni-halle.de/index.php/component/content/article/35-aktuelle-meldungen/328-neue-alv-heft-zum-download" target="_blank" >www.stura.uni-halle.de/index.php/component/content/article/35-aktuelle-meldungen/328-neue-alv-heft-zum-download</a></a>) wenden. Da kann man selbst Seminare oder Vorlesungsreihen veranstalten, also sowohl eigene Inhalte als auch eigene Methoden ausprobieren und man kann sich dafür fördern lassen.</p>
<p class="bodytext"><STRONG>Donnerstag</STRONG> ist eine solche Veranstaltung um <STRONG>20 Uhr</STRONG> im <STRONG>Panta Rhei</STRONG> (gegenüber vom Institut für Neuphilologien in der Dachritzstr). Und um auch noch auf meinen Titel einzugehen: es geht, passend zur einen Tag später anfangenden WM, um <STRONG>Fußball</STRONG>. Wie vor einem Jahr um die soziale Dimension, dieses Mal ist <STRONG>Brasilien</STRONG> dran. Der Vortrag letztes Jahr war maßlos spannend, sogar für <STRONG>Fußballhasser</STRONG> wie mich, weshalb man sich auch dieses Jahr wieder viel versprechen darf!</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:17:47 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Glaucha? Lass uns da nicht hingehn...</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/2226/cHash/d7dfe74e29/</link>
			<description>Als ich gerade dabei war, nach Halle zu ziehen und mich von ferne versuchte um eine Wohnung zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als ich gerade dabei war, nach Halle zu ziehen und mich von ferne versuchte um eine Wohnung zu kümmern, da sagte man immer zu mir „wer in einer Wohnungsanzeige 'Südliche Innenstadt' schreibt, meint Glaucha, Glaucha ist zu weit weg und ist scheiße!“ Ich hab damals nicht drauf gehört, und mir trotzdem Wohnungen in Glaucha angesehen, die teilweise sehr schön waren und günstig und sich auch nicht sonderlich vom Rest zu unterscheiden schienen. Ich hab damals nicht auf mich gehört, und bin nicht nach Glaucha gezogen.<br />Den Leuten, die in Glaucha wohnen, ist dieses Gerede sicher genau so auf die Nerven gegangen, wie mir immer der „Halle? Das soll doch so hässlich sein“-Spruch. Seit ca. 2 Jahren jedenfalls ändert sich alles. Der Postkult (http://www.postkult.de/) hat sich in die Ecke verlagert, ein Umsonstladen mit Pinguinen (http://kiosk-pinguin.de/content/) hat aufgemacht und noch dies und das ist passiert, vor allem aber liebevolle Eigeninitiativen. In der überregionalen Presse sah das so aus: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,644864,00.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,644864,00.html</a> → das muss ich wohl nicht kommentieren, darüber kann man sich sein eigenes Urteil bilden!<br />Das alles macht Glaucha aber nicht allein für die Vorreiter, die sich in ihm angesiedelt haben, es verschönert sich nicht für sich selbst, es möchte auch besucht werden. Und nächste Woche gleich doppelt, da gibt es nämlich das „Stadt-Spiel-Vision“ (http://www.postkult.de/stadt-spiel-vision/) in fast der ganzen Albert-Schmidt-Straße und als Teil dessen „Kunstinbetrieb3“ (http://www.kunstinbetrieb.de/). Kunstinbetrieb als ein Portal (oder „studentisches Ausstellungsprojekt“, wie es sich selbst auf seinem Flyer, der irgendwie an Großraumdisko erinnert, beschreibt) für Künstler, die in der vorgeschalteten Arbeitswoche Kunst erarbeitet haben und in der Albert-Schmidt-Str. 5 ausstellen (vom 1.-5. mit Verni und Fini und Party dazu).<br />Wie gesagt, der Rest der Albert-Schmidt-Straße ist auch weiträumig genutzt, mit Straßentheater, Straßenswingen, Straßenfußball, Straßendiskussionen und Stadtteilführungen. </p>
<p class="bodytext">Das lohnt sich über alle Maßen!!</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:31:45 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mutterglück: Ja, nur wann??</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/2209/cHash/7889a73d36/</link>
			<description>Ganz leicht: morgen und übermorgen um 20 Uhr im Thalia Theater.
Wie unglaublich schwer es sonst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ganz leicht: morgen und übermorgen um 20 Uhr im Thalia Theater.</p>
<p class="bodytext">Wie unglaublich schwer es sonst eigentlich zu beantworten ist, sieht man dann dort (und zwar ACHTUNG: nur genau diese zwei Male!!). Zumindest in einigen der vielenvielen Facetten, die es haben kann, mit  Fokus  auf jungen Mädchen aus HaNeu. Also ich habs heute probegesehen und finde es sehr berührend!</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 May 2010 18:01:06 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Trift sich gut - traf sich gut.</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/801/cHash/3cb07e4c26/</link>
			<description>Ich werde ja immer nicht müde zu sagen...
Eines der schön genutzten besetzten Häuser in Halle ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ich werde ja immer nicht müde zu sagen...</p>
<p class="bodytext">Eines der schön genutzten besetzten Häuser in Halle ist das Wächterhaus in der Triftstraße 19A, in dem sich auch der Triftpunkt e.V., eine Studentenwerkstatt mit viel Ambition und Vielfalt, befindet.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Damit ist es leider ab bald vorbei. Zur Zeit findet gerade die Abschiedswoche unter dem Motto <STRONG>„Wir können ja Freunde bleiben. Der Triftpunkt macht Schluss!“</STRONG> statt, ein Ausklang mit Kartenspielen, Stummfilmen (heute!), Partys (Freitag!) und diesem und jenem. Das Haus wird es weiterhin geben, auch Veranstaltungen, aber halt nicht den Trift. Das heißt, es liegt nicht an der Nachbarschaft oder den Vermietern, es liegt einfach daran, dass es immer die eh schon ambitionierten Studenten sind, die sich um sowas kümmern und die sind halt immer hoffnungslos überladen und müssen zuletzt dann doch noch mal an ihr Studium denken.</p>
<p class="bodytext">Schade, wir lassen es nochmal zusammen krachen, gehen nochmal hin, sagen danke, war schön und nehmen uns ein Beispiel daran, dass man auch selbst gestalten kann.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:24:21 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Piff Paff Riff – bleib DA!</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/755/cHash/0c3b7f4162/</link>
			<description>Ich werde ja immer nicht müde zu sagen, wie viel theoretisch kulturell in Halle möglich ist. Dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ich werde ja immer nicht müde zu sagen, wie viel theoretisch kulturell in Halle möglich ist. Dass man nur eine Idee braucht, eine Location findet sich schon. Das stimmt auch irgendwie, Beispiele dafür gibt es genug, von besetzten Häusern zu schön hergerichteten Subventionen, von gerade so erhalten bis fast zu schick, von Hühnermanhattan bis Oper oder Schlüsselkind bis Kunstverein Talstraße und so weiter und so weiter.</p>
<p class="bodytext"><br />Bei allen individuellen Präferenzen haben die „zu“ und „bis“, die sich keinem Ende der Leiter zuordnen lassen, nicht völlig angepasst. Sie sind aber auch nicht völlig independent und haben ihren ganz eigenen&nbsp; Reiz. Sie ticken nämlich anders.<br />Ein Beispiel dafür ist das Riff: Es befindet sich in der Kulturinsel und gehört so eigentlich zu einem etablierten Theater. Andererseits wird es so nebenher betrieben und es finden auch häufiger andere Veranstaltungen statt als sonst im Theater, wo sich ja höchstens mal ein Gastspiel oder eine Lesung einschummelt.</p>
<p class="bodytext"><br />Diese Mischung macht es zu so einer Art Spielwiese, weil sich sowohl die Schauspieler des Hauses quasi „außer Dienst“ einbringen können, als auch Fremde, die was probieren wollen. Auf der einen Hand also die Studio-Nachwuchs-Schauspieler mit dem Studioclub oder alle Schauspieler des Hauses mit der Hausshow. Auf der anderen verrückte Konzerte oder Partys. Aber immer und ständig ist ganz schön viel los dort.<br /><br />Nun sollte man meinen: Lustiges Programm, Laden voll = alles prima!<br />Und nein: Genau das ist das Problem des Riffclubs. <br />Das Programm ist zu lustig, der Laden ist zu voll und die Anwohner findens überhaupt nicht prima. Eigentlich sollte man meinen: Menschen, die in die Innenstadt ziehen, wo alle zehn Minuten eine Bahn lang fährt, wo regelmäßig und nicht nur am Wochenende Leute fröhlich, wütend, betrunken durch die Straßen ziehen und laut sind, wo früh morgens die Geschäfte beliefert und abends abgebaut werden, wo Theatereingang und Universitätsvorplatz sich einen Kuss auf die Wange und Große und Kleine Ulrichstraße sich die Hände geben, man sollte meinen, solche Menschen wissen, was sie tun. <br />Und nein: Genau das ist das Problem dieser Menschen.</p>
<p class="bodytext"><br />Sie bauen sich ein Haus oder leihen sich eine Wohnung auf der Ader des Lebens, wollen aber nicht, dass es pocht, sie wollen mittendrin sein, aber nicht ganz, sie wollen das unmögliche Spagat zwischen Kreativität und möglichst wenig Gewusel.</p>
<p class="bodytext"><br />Klar, seit dem Rauchverbot und im Sommer hüpfen die Leute viel auf der Straße rum und das ist manchmal anstrengend. Andererseits ist der Riffclub für viele junge Menschen (in der letzten Spielzeit waren das soweit ich weiß um die 7000) eine Einstiegsdroge für und ein Austausch übers Theater und das hat seit der Fusion der hallenser Bühnen eh schon genug zu leiden. Und leiderleider sieht es so aus, als wäre das, und auch die Wichtigkeit einer solchen Spielwiese, dem dafür zuständigen Management nicht bewusst genug und es sieht fast so aus, als könnte der Riffclub sich nicht mehr lange halten.<br />Moment, ich kriege gerade die Information rein, dass das Riff sich zumindest diese Spielzeit noch hält. Es hat sich inzwischen eine „Freunde des Riffclubs“-Runde gegründet, die sich regelmäßig trifft, Ketten um die Kulturinsel veranstaltet und den Kontakt zu den Verantwortlichen sucht.<br />Nundenn: Besucht ihn, solange es ihn noch gibt und findet euren eigenen Weg und euren Ort, zu tun, was Ihr wollt!<br /><br />(Und wer heute abend um 20 Uhr Zeit hat, kann kostenlos die Klippenspringer in der Kulturinsel bewundern!)</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:31:39 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Abseits oder inside des Mainstreams?</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/738/cHash/b0e5901474/</link>
			<description>Ja, das fragt man sich! Häufig! Vor allem Leute, die Kunst machen wollen, fragen sich das. Weil es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ja, das fragt man sich! Häufig! Vor allem Leute, die Kunst machen wollen, fragen sich das. Weil es ein Grund sein kann, weiter zu machen oder nicht weiter zu machen.</p>
<p class="bodytext">Wenn mans wissen will, kann man Georg Simmel lesen. Oder man kann sich von heute bis übermorgen im Volkspark auf dem &quot;Breath in - Break out&quot;-Festival mit Breaktanzern, HipHoppern und Graffitimalern drüber unterhalten, die da sicher was zu&nbsp;sagen haben.</p>
<p class="bodytext">Passenderweise kostet das Ganze im Vorverkauf um die 12 Euro, haha. Wenn man sich nur für Morgen interessiert, dann weniger und wenn man sich nur für das wunderbare Frl. Böllberg interessiert, dann nur noch 7 Euro. Dann hat man aber kein HipHop, kein Graffiti und kein Break gesehen, ganz wie man will.</p>
<p class="bodytext">Rundumveranstaltungen laufen offensichtlich auch. Ich weiß nur von einer im Riff heute Mittag. </p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 11:01:17 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kunst ausm Automaten</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/697/cHash/2eeda59e44/</link>
			<description>Im Moment ist es SO schön draußen, dass man zu Hause nicht mehr sein kann. Und dann geht man in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Moment ist es SO schön draußen, dass man zu Hause nicht mehr sein kann. Und dann geht man in Espressobars (ich würde ja Cafe schreiben, aber der accent aigu funktioniert leider nicht). Und weil die Tageskneipen das wissen, haben sie sich auf den Sommer vorbereitet. Manche stellen Tische nach draußen, das gehört aber eher zur Pflicht.</p>
<p class="bodytext">Kür ist zum Beispiel folgendes: Im öffentlichen Wohnzimmer Czech (Ihr wisst schon: Mittelstraße) hängt jetzt ein Kunstautomat. Für alle, die gerne Überraschungen mögen und Kunst: Dort kann man für 3 €, das ist weniger als für die meisten wirklich brauchbaren Dinge aus Automaten, ein Stück Kunst kaufen und sich zusätzlich überraschen lassen.</p>
<p class="bodytext">Ich habe das gemacht, weil ich es ziemlich witzig finde. Leider hat mir meine Kunstüberraschung nicht gefallen. Leider hat dem, der das mit mir ausprobiert hat, seine Kunstüberraschung auch nicht gefallen. Aber die Idee ist der Hit!</p>
<p class="bodytext">Daran wird ersichtlich: Es ist auf jeden Fall etwas für Überraschungslustige, nichts aber für selbsternannte Kunstbanausen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 13:36:37 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Theater trifft Ballett trifft Tanzchor trifft Instrumentalchor trifft Balustradenchor</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-ritter-kulturerlebnisse-in-halle-abseits-des-mainstreams/kommentare-ansehen/nachricht/639/cHash/1024efa2e4/</link>
			<description>Ballette haben es so an sich, komische Namen zu haben. Namen, die jemanden wie mich oft erstmal...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ballette haben es so an sich, komische Namen zu haben. Namen, die jemanden wie mich oft erstmal wenig ansprechen. Zum Beispiel „Die Geschichte vom Soldaten“ und die Camina Burana, oder so.<br />Das heißt: es braucht entweder einen guten Grund, trotzdem hinzugehen, oder eine Empfehlung. Und da ich letztens einen guten Grund hatte, möchte ich hiermit gerne eine Empfehlung geben.<br />Zunächst einmal: „Die Geschichte vom Soldaten“ ist gar nicht nur ein Ballett, sondern gleichzeitig ein Ballett und ein Schauspiel. Dass dabei der Soldat gleichzeitig von einem Balletttänzer getanzt und von einem Schauspieler gesprochen wird, ergibt ein sehr eindrückliches Bild von Zerrissenheit.&nbsp; Und es nimmt das Thema „wie sehe ich mich“ und „wie sehen mich andere“ und das daraus resultierende: „was von beidem bin ich denn dann“, auf sehr spannende Art und Weise auf. Die Musik ist schräg – wer schonmal was von Strawinsky gehört hat, rechnet damit – dafür aber über alle Maßen ausdrucksstark. Und die Inszenierung weiß das sehr schön aufzufangen. Das einzige Manko dabei sind, aber das ist man bei der Oper auch schon fast gewöhnt, die an Hässlichkeit grenzenden Kostüme. Das ist, weil man ja ununterbrochen gerne hinsieht, tatsächlich etwas anstrengend, blendet einen aber zumindest nicht, wie beim Sommernachtstraum.<br />Die größte Schwierigkeit ist nun natürlich, auf die Carmina Burana, die im Anschluss gespielt wird, überzuleiten, deshalb versuch ichs garnicht erst. LEIDER war ich nicht bei der von mir selbst angekündigten Soirée einen Monat vorher. Dort hätte ich mir das erklären lassen können und das habe ich leider verpasst. Kurz: die Kombination der beiden Stücke hat sich mir nicht ergeben, was aber überhaupt nicht schlimm ist, weil beide Stücke, so unterschiedlich sie sind, so verschiedene Sujets sie behandeln, einfach ganz toll anzusehen sind!<br />Die Carmina Burana also: reines Tanz-, Chor-, Orchesterstück, kein Schauspiel, keine für Nicht-Germanisten/Latinisten verständliche Sprache, keine hässlichen Kostüme. Keine modernen, getriebenen Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel schließen und so die Liebe verlieren, sondern die Liebe ansich in allen ihren Facetten und die muss man wohl nicht aufzählen.<br /><br />Also: ein runder, schöner Abend, den man zum Beispiel am 20. Februar wieder erleben kann!</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:15:43 +0100</pubDate>
			
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