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		<title>Julia Arnolds Blog abbonieren</title>
		<link>http://www.ich-will-wissen.de/</link>
		<description>Die letzten Blogbeiträge der Studibotschafter auf www.ich-will-wissen.de</description>
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			<title>Julia Arnolds Blog abbonieren</title>
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			<description>Die letzten Blogbeiträge der Studibotschafter auf www.ich-will-wissen.de</description>
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		<lastBuildDate>Sun, 28 Mar 2010 18:15:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Was die Wunderbeere vollbringt und der Durianbaum nicht</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/615/cHash/1cce4631eb/</link>
			<description>Ich bin heute in den Genuss gekommen, die Durian Frucht zu kosten. Eigentlich hätte mich der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ich bin heute in den Genuss gekommen, die Durian Frucht zu&nbsp;kosten. Eigentlich hätte mich der Geruch im ganzen Raum schon warnen müssen,&nbsp;aber NEIN, um höflich meinen chinesischen Kollegen gegenüber zu sein, habe ich sie gekostet ... Einmal und NIE wieder! </p>
<p class="bodytext">Der Durianbaum stammt aus Indien und wird heute überall in Südostasien angebaut. Der Baum erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 40 Metern; er trägt Blätter, die an der Unterseite goldgelb oder silbern sind. Die Blüten sind hellgelb und öffnen sich für weniger als 24 Stunden. So weit so gut.&nbsp;Aber dann kommt's: Die Frucht ist etwa&nbsp; kopfgroß, von gelb- bis graugrüner Farbe und trägt etwa einen Zentimeter lange harte Stacheln&nbsp;–&nbsp;daher auch der Name (Dun =&nbsp;Stachel). Leider nennt man sie auch Stink- oder Käsefrucht&nbsp;–&nbsp;und das zu recht. In einigen Ländern ist es deshalb auch verboten,&nbsp;diese Frucht mit ins Hotel oder in öffentliche Verkehrsmittel zu nehmen ;) </p>
<p class="bodytext">Während des Kostens habe ich mir nur zu sehnlichst die Wunderbeere herbei gewünscht, um den schlecht-säuerlichen Geschmack loszuwerden. Ja, so eine wundersame Beere gibt es&nbsp;–&nbsp;schwupps, aus sauer mach süß! Sie ist in den Tropen beheimatet und ist immergrün. Der Baum besitzt dichtes Laubwerk aus länglich-ovalen Blättern und erzeugt aus den Achselknospen abgefallener Blätter seine weißen Blüten. Die dann folgenden Früchte sind purpurrot und kirschgroß. In den Beeren befindet sich das Glycoprotein Miracilin. An sich ist dieser Stoff geschmacklos, doch wenn Miraculin auf die Zunge kommt, nimmt sie eigentlich saure Speisen wie Zitronensaft als süß wahr. Der genaue Vorgang bei der Geschmacksverwandlung ist noch nicht bekannt. Es wird vermutet, dass das Miraculin die Struktur der Geschmacksknospen der Zunge verändern kann, wodurch die Süß-Rezeptoren durch Säuren angesprochen werden können. Ja, und dieser Effekt hält mindestens 4 Stunden, wenn nicht sogar einen Tag lang an&nbsp;–&nbsp;abhängig von der Menge. Überlegt wird nun, dieses Miraculin in Diätspeisen zu etablieren, die süß schmecken sollen, aber am besten ohne Zucker hergestellt werden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 18:15:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kaffee – mehr als ein Studenten-Muntermacher</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/621/cHash/9c9e8b43df/</link>
			<description>&quot;Gott sei's gedankt, in der nächsten Welt wird es keinen Kaffee geben. Denn es gibt nichts...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Gott sei's gedankt, in der nächsten Welt wird es keinen Kaffee geben. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als auf Kaffee zu warten, wenn er noch nicht da ist.&quot;</p>
<p class="bodytext">Immanuel Kant&nbsp;(1724-1804), deutscher Philosoph</p>
<p class="bodytext"> Kaffee ist ein schwarzes, koffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten&nbsp;und gemahlenen Kaffebohnen hergestellt wird. Die Kaffepflanzen (Coffea) stammen aus der äthiopischen Hochebene und sind Sträucher, die&nbsp;rote Früchte tragen. Kaffeebohnen sind die Kerne der Kaffeefrucht (Kaffekirsche) und werden durch Trocknung der Früchte in der Sonne und nach Schälung gewonnen. Zum typischen Kaffearoma kommt es aber erst nach der Röstung (ca. 4 min bei 280-300°C). Es sind 800 verschiedene Aromastoffe im Kaffe identifiziert worden. Die Zubereitungsmethoden sind von Land zu Land verschieden. Aber auch schon der Ausmahlungsgrad der Kaffeebohne ist entscheidend, ebenso wie&nbsp;die Wasserhärte. Weiches Wasser sollte bevorzugt werden.</p>
<h4 class=" " style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; "><span>Italien</span></h4>
<p class="bodytext"> Espresso: kleiner schwarzer Kaffee, bei dem Wasserdampf durch komprimiertes Pulver gedrückt wird&nbsp;–&nbsp;Koffeingehalt geringer als in normalem Filterkaffee</p>
<p class="bodytext">Latte Macchiato: geschichtetes Mischgetränk aus 2/3 Milch und 1/3 Espresso</p>
<p class="bodytext">Cappuccino: Espresso mit halbfestem Milchschaum </p>
<h4 class=" " style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; "><span>Frankreich</span></h4>
<p class="bodytext"> Café au lait: Milchkaffe (1/2 Milch und 1/2 Filterkaffe) <br />Café Creme: Espresso mit&nbsp;gleicher Menge Milch<br />Einfallsreich die Franzosen,&nbsp;nicht? ;) </p>
<h4 class=" " style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; "><span>Österreich</span></h4>
<p class="bodytext"> Brauner: Kaffe mit Sahne oder Milch<br />Schwarzer: Espresso oder starker Kaffee<br />Melange: Milchkaffee<br />Kapuziner: schwarzer Kaffe mit etwas flüssiger Sahne </p>
<h4 class=" " style="line-height: normal; margin: 0cm 0cm 10pt; "><span>Südosteuropa</span></h4>
<p class="bodytext"> Mokka: ursprüngliche Zubereitungsart, Kaffepulver mit Wasser, Zucker und Gewürzen aufgekocht und filterlos getrunken. </p>
<p class="bodytext">Jetzt aber zum Koffein: Es hemmt den Abbau von cAMP, und die cAMP induzierte Adrenalinausschüttung hält langer an. Dies führt zu einer Erhöhung der Herzfrequenz, Nierendurchblutung und der Magensaftsekretion, außerdem wird die Darmperistaltik angeregt&nbsp;–&nbsp;somit muss man öfter auf die Toilette. Außerdem blockt&nbsp;Koffein den Nervenaktivitätsdämpfer (Adenin) und führt zu gesteigerter Nervenzellaktivität&nbsp;–&nbsp;man fühlt sich fitter! Deswegen zählte Koffein bis Ende 2003 zu den Dopingmitteln. Grenzwert: 12 mg Coffein/l Urin&nbsp;–&nbsp;entspricht 500-600 mg Koffeinaufnahme. Wer nun aber befürchtet oder denkt, Kaffee zähle auf Grund seiner wasserentziehenden Eigenschaften nicht zu Getränken dazu, den kann ich beruhigen, denn diese Effekte werden sehr schnell vom Körper kompensiert, vor allem bei regelmäßigem Konsum. Ein übermäßiger Konsum kann aber zu Nervosität und Schlafstörungen führen, vor allem bei Kindern, da reichen schon ca. 60 mg Koffein. Ein Erwachsener verträgt an die 300 mg. </p>
<p class="bodytext">50-100 mg Koffein in 1 Tasse Kaffee (150 ml)</p>
<p class="bodytext">20-50 mg in 150 ml grünem/schwarzem Tee (150ml)<br />6 mg in 1 Tasse Kakao (150ml)<br />15 mg in 100g Vollmilchschokolade<br />90 mg in 100g Bitterschokolade<br />6-25g in Cola-Getränken (150 ml) </p>
<p class="bodytext">Und noch was zum Schmunzeln: Der teuerste Kaffee wird aus fermentiertem Katzenkot gewonnen&nbsp;und kostet an die 500 Euro pro 100g. Auf den Philippinen gibt es eine bestimmte Schleichkatzenart, die Unmengen von Kaffeekirschen frisst und die Bohnen fermentiert wieder ausscheidet. Diese&nbsp;Bohnen sollen beim Rösten einen besonders angenehmen süßlich und leicht schokoladigen Geschmack annehmen. Falls jemand den schon mal getrunken hat, dann wäre hier der richtige Ort mal darüber zu berichten ;)</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 18:12:42 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ernährung und Krebs Teil 3</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/509/cHash/d68e7460f1/</link>
			<description>Obst und Gemüse und Krebs
So nun habe ich endlich die Zeit gefunden mir mal zu überlegen, was ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Obst und Gemüse und Krebs</b></p>
<p class="bodytext">So nun habe ich endlich die Zeit gefunden mir mal zu überlegen, was ich euch am besten über Obst- und Gemüseverzehr erzähle. Denn dieses Gebiet ist&nbsp;breit gefächert und auch noch nicht 100%ig erforscht.</p>
<p class="bodytext">In Obst und Gemüse sind viele wichtige Vitamine, welche der Körper zum richtigen Arbeiten und Funktionieren braucht. Ein zu viel richtet ausgesprochen selten einen Schaden an. Nun sind aber nicht nur die Vitamine die Zauberwaffe des Obst und Gemüses, in dem sie die Abwehr (Sprich Immunzellen) des Körpers unterstützen. Ein kranker Bodyguard der Gefahren übersieht, ist ja auch nicht gerade eine große Hilf. Im Obst und Gemüse sind sogenannte Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe enthalten, zusätzlich zu den Primären wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fett. Ach ja und im Obst und Gemüse sind natürlich auch viel Ballaststoffe enthalten (siehe den Blog über Ballaststoffe).</p>
<p class="bodytext">In vielen Studien zeigt sich, dass das Risiko für gastrointestinale Tumore durch Obst- und Gemüseverzehr gesenkt (um 10-50% ) werden kann. Genauso auch Lungen-, Leber-, Niere- und Pankreaskrebs. Was sind eigentlich sekundäre Pflanzeninhaltstoffe? Es gibt bis zu 10 000 davon in unserer Nahrung, welche in Stoffklassen eingeteilt werden können. Es gibt die Phytoöstrogene (Bsp. Genistein), welche bevorzugt in Soja vorkommen, die Carotinoide (Bsp. ß-Carotin-ubiquitär), Monoterpene (Bsp Limonen) aus Zitrusfrüchten, Glucosinolate (Bsp. Isothiozyanat) aus Kohlgewächsen und die große Gruppe der Flavonoide (Bsp. Quercetin). Glucosinolate zum Beispiel erhöhen die Ausscheidung von zu entgiftenden Stoffe und senken so zum Beispiel in einer Studie Lungenkrebs um 72% (Brennen et al 2005, Lancet).</p>
<p class="bodytext">Viele sekundäre Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und schützen somit unsere Gewebe vor dem schädlich Angriff reaktive Sauerstoffspezies, welche unsere DNA schädigen können und zu Mutationen führen.</p>
<p class="bodytext">Außerdem besitzen viele sek. Pflanzeninhaltstoffe eine anti-entzündliche Wirkung wie zum Beispiel das Resveratol (in Weintrauben und Rotwein). Entzündungsprozesse stressen den Körper sehr und können auch zu Krebs führen, vor allem Darmkrebs kann durch Hemmung entzündlicher Prozesse gesenkt werden. Manche Stoffe regulieren sogar das Zellwachstum und führen zum Absterben von Tumorzellen (Phytoöstrogene und Monoterpene).</p>
<p class="bodytext">Eine negative Ausnahme gibt es leider. Hoch-dosierte Carotinoide erhöhen das Krebsrisiko bei Rauchern. Rauchen sollte man ja eh lassen und in Obst und Gemüse sind solche riesigen Mengen auch kaum zu erreichen wie dafür nötig wären.</p>
<p class="bodytext">Auch die Kombination macht es anscheinend aus, denn die Stoffe einzeln zeigen nicht so eine große Wirkung wie kombiniert. Deshalb lautet die Empfehlung des World Cancer Research Funds 7% der Gesamtenergie aus Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, was so ca. 400g entspricht. Die DGE geht noch weiter und empfiehlt 400g Gemüse, 250g Obst pro Tag. Leichter zu merken ist die Kampagne der DGE &quot;five a day&quot;- 5 mal am Tag Obst und Gemüse essen!!</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 14:33:33 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Don’t call it Schnitzel&quot;</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/497/cHash/c0b7baca52/</link>
			<description>Eigentlich wollte ich heute mit dem Thema Krebs und Fleischverzehr weiter machen, doch nun ist mir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Eigentlich wollte ich heute mit dem Thema Krebs und Fleischverzehr weiter machen, doch nun ist mir etwas anderes Schönes oder vielleicht auch eher weniger Schönes eingefallen, worüber ich heute berichten möchte. </p>
<p class="bodytext">In meinem Freundeskreis haben schon viele ein Baby, ein Kleinkind oder sind gerade schwanger. Natürlich besucht man auch diese Freunde und bekommt so einiges mit. Was bekommt der kleine Luca oder Fabian da zu essen, wie und wann und vor Allem in welcher Umgebung wird das Essen eingenommen. Bei diesen Beobachtungen hat sich mir die Frage aufgetan „Ab welchem Alter fängt das Erlernen von Essen und Trinken an? Vor allem das richtige Essen und Trinken?“ Da wird der kleine Luca doch tatsächlich in seinem Hochstuhl vor dem Fernseher „geparkt“ und bekommt zum Abendbrot eine Packung „Formfleisch“, sprich Chicken Nuggets in Dinosaurierform mit einem großen Klecks Ketchup. Beim ersten Besuch habe ich mir gedacht oder sogar gehofft, dass war eine Ausnahme. Doch schon bei meinem nächsten Besuch, ein paar Tage später gab es zwei „Don’t call it Schnitzel“ aus dem Toaster zum Abendessen. Am Wochenende dann noch einen Cheeseburger vor dem Schlafen gehen. Doch meine Freundin versicherte mir immer noch, dieses seien nur Ausnahmen. Noch hat der kleine Luca kein Gramm zu viel an seinem zierlichen Körper von zwei Jahren, doch was ist in zwei oder drei Jahren?!? „Der kleine Luca mag keine Stulle!!“ Doch wie soll ein Kind etwas mögen, was die Eltern oder auch Großeltern ihm nicht anders vorleben und was es noch nie geschmeckt hat? Schon in der Schwangerschaft gab es bei der Mutter von Luca nur Döner, Currywurst, Bratwurst, Tiefkühl-Pizza und andere „leckere“ Sachen aus dem Fast-Food Sortiment. </p>
<p class="bodytext">Eine bedarfsgerechte, d.h. vollwertige Ernährung für Kinder besteht aus einer Mischung von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln, die teils roh, teils verarbeitet, z.B. gedünstet oder gekocht, verzehrt werden. Eine solche Ernährung besteht zum größten Teil aus Kohlenhydraten (50-55% der Nahrungsenergie), vorwiegend aus Getreide, Gemüse, Kartoffeln und Obst, zu einem geringeren Teil aus Fett (maximal 30% der Nahrungsenergie), vorwiegend aus pflanzlichen Fetten und Ölen, sowie je zur Hälfte aus tierischem und pflanzlichem Eiweiß (10-15% der Nahrungsenergie), aus Milch, Fleisch, Fisch, Getreide und Kartoffeln. <br />Wenn diese Verhältnisse mit üblichen Lebensmitteln eingehalten werden, sind Nährstoffpräparate, z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß in Form von Tabletten oder Getränken, und mit Nährstoffen angereicherte Lebensmittel überflüssig. Die optimale Trinkmenge für ein Kind zu finden, stellt die Eltern auch noch einmal vor eine Herausforderung. Kinder über einem Jahr benötigen knapp einen Liter an Getränken, also vier bis fünf Gläser pro Tag und dabei sollte das Getränk wenig Kalorien enthalten, nicht (oder nur schwach) gesüßt sein und außerdem ohne Zusätze wie Süßstoffe, Aromen und Farbstoffe auskommen. In erster Linie sind das Wasser, aber<b> </b>auch Früchtetee oder Kräutertee (kalt oder warm) sowie Fruchtsaftschorlen. Abschließend möchte ich einfach festhalten, dass schon im Mutterleib die ersten Weichen für das spätere Leben des Kindes gestellt werden und sollte ein Kind das richtige Essen und Trinken nicht schon in den ersten Lebensjahren erlernen… </p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:28:25 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ernährung und Krebs Teil 2</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/503/cHash/a371a5e4e4/</link>
			<description>Fleischverzehr und Krebs
Fleisch, des Deutschen Lieblingsspeise, zumindest der älteren Generation....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Fleischverzehr und Krebs</b></p>
<p class="bodytext">Fleisch, des Deutschen Lieblingsspeise, zumindest der älteren Generation. Leider nimmt der Durchschnittsdeutsche zu viel Fleisch auf, 90 kg pro Jahr! Und die Zahlen steigen. Woran mag das wohl liegen? Früher war Fleisch eher das Essen der Fürsten und Könige. Doch heute kann sich doch jeder viel zu viel Fleisch leisten. Fleisch enthält zum einen viele Kalorien (Schweineschnitzel paniert 200g = 460 kcal) und viel Fett. Was ja bekanntlich auch nicht zur Traumfigur beiträgt. </p>
<p class="bodytext">Was  Krebs angeht, ist aber mal ausnahmsweise nicht das tierische Fett der Bösewicht, sondern das Eisen, welches vor allem in rotem Fleisch vermehrt enthalten ist. Freies Eisen ist Katalysator für die Bildung von Nitrosoverbindungen im Körper, welche Kanzerogen sind. Außerdem wirkt Eisen auch selbst als reaktive Sauerstoffspezies oxidativ und stresst somit den Körper und fördert Krebs.  </p>
<p class="bodytext">Am meisten Einfluss hat Fleisch auf Krebs des Verdauungstraktes, da es dort den meisten Kontakt zum Gewebe hat. Aber auch für Brustkrebs wäre es förderlich den Fleischverzehr einzuschränken.</p>
<p class="bodytext">Menschen, die viel Fleisch essen, nehmen meistens auch weniger Obst und Gemüse auf und leben ungesünder. Zum Thema Ost und Gemüseverzehr geht es nächste Woche weiter.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 17:18:46 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ernährung und Krebs</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/279/cHash/08dddc5a53/</link>
			<description>Krebs (auch: maligner Tumor) ist eine bösartige Neubildung von Zellen, deren Zellteilung nicht mehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Krebs (auch: maligner Tumor) ist eine bösartige Neubildung von Zellen, deren Zellteilung nicht mehr den Regelmechanismen unseres Körpers unterliegen. Dabei verdrängen und infiltrieren sie gesundes Gewebe und bilden Metastasen (Abschilferungen von Krebszellen in andere Gewebe). Krebs ist die zweit häufigste Todesursache in Deutschland, gleich hinter den Herz-Kreislauf Erkrankungen (46%). Demzufolge stirbt jeder 4. an Krebs und jeder 3. erkrankt. Bei Frauen tritt am häufigsten Brustkrebs auf (auch schon in jungen Jahren, obwohl Krebs eher eine Erkrankung des Alters ist) und bei Männern das Bronchialkarzinom (Lungenkrebs). </p>
<p class="bodytext">Was hat Ernährung nun mit Krebs zu tun? Jede Krebsart hat verschiedene Risikofaktoren, wozu auch die Ernährung zählt. Für Brustkrebs zum Beispiel spielt das Reproduktionsverhalten eine Rolle, d.h. Kinderlosigkeit oder erhöhtes Alter in der ersten Schwangerschaft erhöhen das Risiko für Brustkrebs. Aber auch bestimmte Vorerkrankungen, eine genetische Prädisposition (5-10%), das Alter und der Hormonstatus (Östrogen hat eine zellteilungfördernde (mitogen) Wirkung). Übergewicht, Alkohol, ionisierende Strahlung (z.B. Röntgen) gelten als Risikofaktoren. Es gibt zahlreiche Studien die den Einfluss von Ernährung auf die Krebsentstehung untersuche (<a href="http://epic.iarc.fr/%29"><a href="http://epic.iarc.fr/" target="_blank" >epic.iarc.fr</a></a>). Zum Teil gibt es widersprüchliche Ergebnisse, aber eine Tendenz ist doch zu erkennen.   Bevor ich euch die einzelnen vermuteten Effekte von Lebensmitteln erläutern werde, möchte ich noch festhalten, dass eine gesunde, abwechslungsreiche, dem kalorischen Bedarf entsprechende Ernährung auch zur Krebsprävention angezeigt ist. Ein Mangel jegwelcher Art schwächt den Körper vor allem wenn er mit Krebs kämpft. Außerdem sollte dringendst aufs Rauchen verzichtet werden, denn wie ja sicherlich allen bekannt ist, sind im Zigarettenrauch ca. 70 krebserzeugende und -förderne Substanzen enthalten. </p>
<p class="bodytext">Studien zum Thema Alkohol und Krebs haben überzeugende Ergebnisse gebracht. Vor allem ein Alkoholkonsum von über 25 mg pro Tag (entspricht etwas mehr als einer Flasche Bier) verdoppelt fast das Risiko für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs. Auch auf Brust-, Leber- und Dickdarmkrebs hat Alkohol großen Einfluss. Diese Wirkung kommt zum einen direkt zustande, durch die DNA schädigenden Metabolite des Alkohols aber auch durch die Zellteilung fördernden Eigenschaften. Alkohol enthält auch viel Kalorien und führt schnell zu Übergewicht, was wiederum auch ein Risikofaktor für Krebs darstellt. Also schränkt den Alkoholkonsum ein, das hat sicher nicht nur positive Effekte was das Krebsrisiko angeht ;) Ich denke für heute reicht es erstmal mit Informationen. Das nächste mal gehts mit Fleisch und Fettverzehr weiter.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:21:59 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ballaststoffe sind definitiv kein Ballast für unsere Gesundheit</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/255/cHash/2d1bc596a4/</link>
			<description>Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile die in pflanzlichen Produkten vorkommen. Sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile die in pflanzlichen Produkten vorkommen. Sie können durch menschliche Enzyme im Dünndarm nicht gespalten  und verstoffwechselt werden . Aber nicht nur weil sie keine Kalorien besitzen, sind sie gesundheitsfördernd.  Ein Großteil der Ballaststoffe wird im Dickdarm durch die Mikroorganismen fermentiert. Es entstehen kurzkettige Fettsäuren welche den Dickdarmzellen als Substrat dienen. Außerdem senken sie den ph-Wert wie der Name Säure schon verdeutlicht. Dieses saurere Milieu verhindert die Umwandlung von primären Gallensäuren , die zur Fettverdauung nötig sind, zu Sekundären ,welche prokanzerogene Wirkungen haben.  Der Teil der Ballaststoffe, der im Dickdarm durch die Mikroflora nicht fermentiert wird, wird unverändert ausgeschieden. Aber eigentlich beginnt die Reise der Ballaststoffe ja schon im Mund, wo sie durch längeres Kauen zu einer erhöhten Speichelproduktion führen, was uns Sättigung vermittelt und auch vor Karies schützt.Im Magen angekommen, verzögern sie die Entleerungszeit und sie quellen auf, was wieder zu einer Sättigung führt. Außerdem verlangsamen sie im Dünndarm die Absorption andere Nähstoffe wie zum Beispiel Glukose, was zu einem langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Ich sag nur schönen Gruß an die 50% der Bevölkerung die voraussichtlich 2015 an Diabetes leiden werden. Aber auch die Cholesterinspiegel im Blut können so gesenkt werden. Im Dickdarm binden Ballaststoffe Wasser und machen den Stuhl weicher und verkürzen somit und auch durch die gesteigerte Peristaltik die Transitzeit ( also auch die Zeit, die kanzerogene( krebserregende) und schädigende Stoffe die Möglichkeit haben unseren Darm zu schädigen) Zusammenfassend ist zu sagen, dass viele positive Wirkungen der Ballaststoff wissenschaftlich bewiesen sind und dass sie ein weites Spektrum an Krankheitssymptomen verbessern könnten ( Übergewicht, Karies, Hypercholesterinämie, Diabetes Mellitus, Obstipation (Verstopfung) Divertikulose, Durchfall, Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Krebs) und trotzdem tauchen sie zu wenig in der westlichen Ernährung auf.  Mindestens 30 g Ballaststoffe wären Empfehlenswert. Aber daran kommt der Durchschnitts-Deutsche nicht ran. Die Aufnahme liegt leider so bei 10g. Dabei ist das gar nicht so schwer Ballaststoffreich zu essen. Enthalten sind sie in Obst( Aprikosen 6g/100g,     Birnen 2,5g/100g, Weintrauben 1,2g/100g) und Gemüse ( Spinat 2,3g/100g, Kartoffeln 1,4g/100g, Möhren 1,3g/100g). Besonders reich an Ballaststoffen ist Vollkorn,ob nun als Brot( Rohgenvollkornbrot 7g/100g) oder als Nudeln (Vollkornnudeln 6g/100g). Weizenkleie enthält sogar 40g/ 100g. Wichtig ist aber auch noch ,dass man zu den ballaststoffreichen Mahlzeiten viel trinkt denn sonst können sie im Darm kein Wasser binden und führen zu Verstopfung. Außerdem ist es auch besser die Ration an Ballaststoffen aus natürlichen Quellen zu bevorzugen und nicht Fasersupplemente zunehmen denn Obst und Gemüse haben ja auch noch viele Vitamine und sekundäre Pflanzeninhaltstoffe zu bieten. Aber dazu ein anderes mal.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 11:40:59 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fetal Programming- hat definitiv nichts mit dem PC zu tun</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/251/cHash/76c782af44/</link>
			<description>Unter Fetal Programming versteht man die lebenslange Prägung von Krankheitsanlgen im Mutterleib....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unter Fetal Programming versteht man die lebenslange Prägung von Krankheitsanlgen im Mutterleib. Verschiedene Erkrankungen scheinen, unabhängig von späteren Einflüssen, mit vorgeburtlichen Ereignissen verknüpft zu sein. Wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Krankheiten, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus und Adiposits.<br /><br />Nun könnt ihr ja mal eure Mütter fragen, wie sie sich bei eurer Schwangerschaft ernährt hat. Vielleicht verdankt ihr, ihr ja die paar Pfunde zuviel auf der Waage, oder vielleicht hat doch Bewegungsmangel und Fast Food schuld.</p>
<p class="bodytext">Fakt ist, dass Nährstoffe sowie die Hormonsituation im Mutterleib (besonders stark ab dem 3. – 6. Monat) euch für bestimmte Krankheiten prädisponiert und in die Reifung und Differenzierung der zentralen Regelmechanismen des Organismus eingreifen.</p>
<p class="bodytext">Schon in den 80er Jahren gab es Studien zum Einfluss des Geburtsgewichts auf die Lebenserwartung und den Tod durch Herz-Kreislauferkrankungen. Aus welchen hervorgeht, dass ein zu geringes Geburtsgewicht zu früherer Mortalität führt, vor allem durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen (10% höheres Risiko).<br />Zu einem zu geringen Geburtsgewicht kommt es zum Beispiel durch Rauchen der Muter während der Schwangerschaft. Durch den Zigarettenrauch kommt es zum verengen der plazentaren Blutgefäße und somit kommen weniger Nährstoffe beim Kind an. Ähnlich läuft dies natürlich auch beim Hungern ab. Und leider kann das ungeborene Kind sich ja nicht dagegen wehren.</p>
<p class="bodytext">Eine Proteinmangelernährung führt nachgewiesen Weise zu Bluthochdruck, da in der Entwicklung der äußerst sensiblen Niere, Proteine fehlen.</p>
<p class="bodytext">Auch der relativ häufig auftretende Gestationsdiabetes hat nicht nur Folgen für die Mutter, sonder prädisponiert das Baby für Adipositas und Diabetes.<br />Wie man sieht, hat man schon von Anfang an entscheidenden Einfluss, wie es dem eigenen Kind später mal ergehen wird. </p>
<p class="bodytext">Forschungsprojekte zu diesem Thema finden auch an der MLU statt, im Institut für Anatomie und Zellbiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Bernd&nbsp;Fischer und der Mitarbeit von einigen Ernährungswissenschaftlern.<br /><b><br /><a href="http://www1.medizin.uni-halle.de/iaz/deutsch/Forschung" target="_blank" >www1.medizin.uni-halle.de/iaz/deutsch/Forschung</a> </b></p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 22:01:12 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Butter oder Margarine?</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/183/cHash/6833a1f4c7/</link>
			<description> Diese Frage bringt wohl jeden Ernährungswissenschaftler ins Schwitzen, und damit mir das nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Diese Frage bringt wohl jeden Ernährungswissenschaftler ins Schwitzen, und damit mir das nicht mehr so oft passiert, werde ich jetzt mal versuchen, eine Antwort darauf zu finden.</p>
<p class="bodytext">Ich würde mich für Butter entscheiden und bei dem Wunsch auf Gewichtsreduktion dann einfach weniger davon nehmen, beziehungsweise darauf verzichten.</p>
<p class="bodytext">Begründen würde ich meine Entscheidung gegen die Margarine damit, dass zum einen oft suggeriert wird, Margarine hätte weniger Kalorien. Das stimmt aber gar nicht: Sowohl Butter als auch Margarine haben in 100g jeweils 710 kcal.&nbsp;Mag sein, dass es Halbfettmargarinen gibt, aber auch mit Joghurtbutter kann man Kalorien sparen.</p>
<p class="bodytext">Außerdem schmeckt mir Butter einfach besser.</p>
<p class="bodytext">Wen das noch nicht überzeugt, der sollte vielleicht wissen, dass in Margarine sog. Trans-Fettsäuren enthalten sind, die durch Härten pflanzlicher Fette entstehen. Sie reichern sich im Fettgewebe des Körpers an, werden in Zellmembranen eingebaut, stören den Stoffwechsel, fördern Zuckerkrankheit und verringern die Qualität der Muttermilch. Aus Tier- und Zellversuchen gibt es zudem Hinweise auf Störungen des Immunsystems und der Fruchtbarkeit sowie auf Behinderungen des Wachstums von Hirn und Nervengewebe des Embryos. Beim Prozess der Teilhärtung entstehen zudem weitere potentielle Schadstoffe, auch krebserregende (z.B. unnatürliche Verknüpfungen von zwei oder drei Fettsäuren), deren biologische Wirkungen kaum erforscht sind. Siehe Homepage der DGE.</p>
<p class="bodytext">Butter als natürliches tierisches Fett enthält ungesättigte Fettsäuren und Cholesterin, die, wenn sie nicht in zu großen Mengen aufgenommen werden, den meisten Menschen nichts ausmachen.</p>
<p class="bodytext">Außerdem wird bei einigen Margarinesorten damit geworben, dass sie gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Das wiederum gibt einigen das Gefühl, extrem viel davon essen zu können, zumal die meisten gar keine Verbesserung bringen.</p>
<p class="bodytext">Mag sein, dass es einige Margarinen gibt, die wenig Trans- Fettsäuren und wenig Kalorien enthalten, aber das sind nur wenige (z.B. DeliReform).</p>
<p class="bodytext">Wie auch bei vielen anderen Lebensmitteln kann eine Hochverarbeitung und chemische Veränderung nicht gut sein für unseren Körper, und gesundheitliche Risiken lassen sich schwer abschätzen.</p>
<p class="bodytext">Also für mich wird es bei Butter bleiben, auch wenn leider die Meinungen zu diesem Thema weit auseinandergehen.</p>
<p class="bodytext">Bleibt gesund, Eure Julia</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 10:48:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Sollte man dem Fernsehen glauben?</title>
			<link>http://www.ich-will-wissen.de/service/blogs/julia-arnold-aktuelle-ernaehrungserkenntnisse-oder-wahrheiten/kommentare-ansehen/nachricht/156/cHash/6773224c7c/</link>
			<description>Ihr fragt Euch jetzt sicher: Was hat das mit Ernährung zu tun? Sehr viel sogar, denn leider...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ihr fragt Euch jetzt sicher: Was hat das mit Ernährung zu tun?&nbsp;Sehr viel sogar, denn leider wird im Fernsehen ständig über Ernährung, Diäten und sonstige angeblich neue Forschungsergebnisse berichtet.</p>
<p class="bodytext">Eigentlich ja gut, wenn die Bevölkerung besser über die gesundheitliche Relevanz der Ernährung Bescheid wüsste, aber was da von einigen Sendern publiziert wird, macht mich wirklich wütend.</p>
<p class="bodytext">Bestes Beispiel: Galileo und Jumbo – jede Woche aufs Neue wird einem gezeigt, wie Jumbo den größten Burger, den&nbsp;riesigsten Donut oder ähnliches sucht. Kann das denn gesund sein, wenn man sich ihn ansieht? Definitiv nicht. Ich sag nur: metabolisches Syndrom (Diabetes, Übergewicht, Hypertonie, Hypercholesterinämie etc.).</p>
<p class="bodytext"> Aber letztes Wochenende hab ich mich echt hinsetzten müssen, denn es wurde das größte Steak gesucht, gefunden in Amerika – wo sonst? Ich glaube, es waren an die 6&nbsp;kg, was ja noch nicht das große Problem war. Aber außen war es&nbsp;einfach nur schwarz, mir ist förmlich der Krebs ins Auge gesprungen. Und er isst genüsslich weiter und kommentiert wird nur mit &quot;Da das Fleisch so dick ist und circa eine Stunde auf dem Grill liegen muss, ist es etwas krosser von außen...&quot;. Häää – wie kann man sowas im Fernsehen bringen?</p>
<p class="bodytext">Anderes Beispiel, auch gesehen bei Galileo:&nbsp;Bier ist gesund. Und jetzt ratet mal, wann dieser Bericht gezeigt wurde... Ja richtig, während des Oktoberfestes – was für ein Zufall. Recht haben sie ja damit, dass in Bier Spurenelemente und Mineralstoffe enthalten sind, genau wie in Gemüse auch, aber  das hat nicht so viele Kalorien. Eine Flasche Bier (0,5&nbsp;l) hat über 200 kcal, das ist&nbsp;vergleichbar mit einem Stück Apfelstrudel&nbsp;–&nbsp;oder noch besser mit&nbsp;400 g Äpfeln, da tut man dann wenigstens was für seine Gesundheit.</p>
<p class="bodytext">Was ich eigentlich mit der ganzen Sache sagen wollte ist: Bitte glaubt nicht alles, was im TV gezeigt wird. Das trifft auch auf Zeitschriften zu, ich sag nur Brigitte-Diät ...</p>
<p class="bodytext">Glauben schenken sollte man dem nur, wenn es relevante Studien dazu gibt und am Besten, wenn es Informationen renommierter Einrichtungen sind. Ernstzunehmende&nbsp;Infos gibt's zum Beispiel auf der Seite der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).</p>
<p class="bodytext">Also: Bleibt fit!</p>
<p class="bodytext">Eure Julia</p>]]></content:encoded>
			<category>Blogbeitrag</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:02:29 +0200</pubDate>
			
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