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Der schulische Religionsunterricht wird in einigen Bundesländern schon seit längerer Zeit heftig diskutiert – und war in Berlin schon Gegenstand eines eigenen Volksentscheides. Das ändert jedoch nichts daran, dass Religion auch künftig ein zentrales Schulfach sein wird, bei dem der Erfolg des Unterrichts zudem in hohem Maße von den Lehrkräften abhängt. Und für Interessierte, die sich zwar ausführlich mit Religion beschäftigen, aber kein Priester werden wollen (oder können), ist das Lehramtsstudium der Katholischen Religion eine hervorragende Alternative.
Wie läuft das Studium an der Uni Halle ab?
Das Studium gliedert sich in zwei Abschnitte. Zunächst studiert man an der Universität und legst sein erstes Staatsexamen ab. Das Besondere in Halle: Man belegst während seines Studiums einzelne Module, ähnlich wie in den neuen Bachelor- Studiengängen. Das bedeutet, dass Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc. verschiedene thematische Einheiten bilden und inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Das Studium dauert in der Regel neun Semester. Dann folgt für eineinhalb bis zwei Jahre das Referendariat. Während dieser Zeit gehen die Studierenden an eine Schule und unterrichten. Danach legen sie ihr zweites Staatsexamen ab.
Als Lehrerin/Lehrer wird man im Normalfall zwei Fächer unterrichten. Daher muss man an der Uni Halle auch zwei Fächer studieren. Dabei kann die katholische Theologie nicht mit Ethik und Philosophie kombiniert werden. Darüber hinaus muss man ein bildungswissenschaftliches Begleitstudium sowie ein "Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrerinnen und Lehrer" belegen. Dabei lernt man, wie man sicher vor eine Klasse treten kann und durch die Art des Unterrichts die Schülerinnen und Schüler für das Fach interessiert. Als Schüler weiß man, dass das gar nicht so einfach ist...
Wo bekomme ich noch mehr Infos?
In der rechten Spalte haben wir ein paar Links zusammengestellt, die Sie zu weiteren Informationen zum Studiengang katholische Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle führen. Wenn Sie spezielle Fragen haben, dann wenden Sie sich am besten an die Fachstudienberaterin, dessen Kontaktdaten Sie ebenfalls auf der rechten Seite finden.