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Für uns Westeuropäer klingt die Region fern, exotisch und nach Urlaub: Südasien besteht aus Indien, Bangladesch, Pakistan, Nepal, Bhutan, Sri Lanka und den Malediven. Durch die verschiedenen Sprachen, Kulturen und Religionen ist es nicht immer einfach, diese Region zu verstehen. Doch genau das wird immer wichtiger, da Südasien nach Expertenansicht in Zukunft eine der wichtigsten Weltregionen sein wird.
Was genau wird an der Uni Halle gelehrt?
Während des Studiums in Halle beschäftigt man sich mit den sprachlichen, kulturellen, religiösen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Südasiens. Man lernt die Denkweisen und Beweggründe für das Handeln der dort lebenden bzw. von dort stammenden Menschen kennen. Außerdem lernt man eine bzw. zwei moderne asiatische Sprachen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bengalisch und Hindi.
Man kann in Halle Südasienkunde mit 90 Leistungspunkten (zwei Fremdsprachen) oder mit 60 Leistungspunkten (eine Fremdsprache) studieren. Als Studienprogramm mit 60 Leistungspunkten heißt das Fach Interkulturelle Südasienkunde.
Was kann man später damit anfangen?
Absolventinnen und Absolventen der Südasienkunde finden vor allem in praxisorientierten Bereichen Arbeit. Dazu zählen zum Beispiel Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Medien und Entwicklungsarbeit. Tätigkeiten in wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen sind auch möglich.
Wo bekomme ich noch mehr Infos?
In der rechten Spalte haben wir ein paar Links zusammengestellt, die Sie zu den ausführlichen Informationen über das Studium der Südasienkunde an der Martin-Luther-Universität Halle führen. Wenn Sie spezielle Fragen haben, dann wenden Sie sich am besten an den Fachstudienberater, dessen Kontaktdaten Sie ebenfalls auf der rechten Seite finden.