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Mathematik wird in vielen Wissenschaften angewandt, so auch in den Wirtschaftswissenschaften. Kein Businessplan, keine Bilanz, keine Produktentwicklung und -einführung funktioniert ohne Mathematik. Um mathematisches Know-how in der Wirtschaft optimal einsetzen zu können, muss man sowohl mathematisch als auch wirtschaftswissenschaftlich fit sein. Und damit ist auch klar, warum es einen eigenen Studiengang Wirtschaftsmathematik gibt.
Wie läuft das Studium ab und was genau wird gelehrt?
Das Studium der Wirtschaftsmathematik wird in Halle mit 180 Leistungspunkten angeboten. Der Schwerpunkt liegt auf der Mathematik. Vom dritten Semester an lernen die Studierenden Bereiche und Prozesse der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre kennen. Und da auch die Informatik in Wirtschaft und Industrie eine wichtige Rolle spielt, ist sie bis zum vierten Semester Bestandteil des Studienplans.
Was kann man später damit anfangen?
Die Einsatzmöglichkeiten für Absolventen und Absolventinnen der Wirtschaftsmathematik sind sehr vielseitig. Berufsfelder sind Finanz- und Kostenmanagement, Marktforschung, Controlling und Risk Management. Du kannst Finanz-, Aktien- und Versicherungsmärkte, Entscheidungsprozesse und die Entwicklung neuer Produkte analysieren oder in der Produktionsüberwachung, in statistischen Abteilungen und Ämtern arbeiten. Weitere Tätigkeitsbereiche gibt es in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen, in Operations-Research-Abteilungen von Firmen sowie in der Softwareentwicklung und Datenbank-Programmierung.
Wo bekomme ich noch mehr Infos?
In der rechten Spalte haben wir ein paar Links zusammengestellt, die Sie zu den ausführlichen Informationen über das Studium Wirtschaftsmathematik mit Anwendungsfach an der Martin-Luther-Universität Halle führen. Wenn Sie spezielle Fragen haben, dann wenden Sie sich am besten an den Fachstudienberater, dessen Kontaktdaten Sie ebenfalls auf der rechten Seite finden.